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Den Hochrhein gestalten

Am 07.07.2017 kamen die Hochrheinkommission und Vertreter von Interreg Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein in Schaffhausen zusammen, um über die Perspektiven des Programms am Hochrhein zu diskutieren. Bei einer gemeinsamen Informationsveranstaltung, am 24.10.2017 in Schaffhausen, wird über die Fördermöglichkeiten des Programms informiert.

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Auf Einladung der Hochrheinkommission (HRK) besuchten Vertreter des EU-Förderprogramms Interreg Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein (ABH) den Kanton Schaffhausen, welcher zurzeit den Vorsitz der Hochrheinkommission innehat. Das Treffen war der Startschuss für eine gemeinsame Informationsveranstaltung, welche am 24. Oktober 17 in Schaffhausen ausgerichtet wird. Ziel ist es, über die Fördermöglichkeiten durch das Regionalprogramm zu informieren und weitere grenzüberschreitende Projekte für die Hochrheinregion auf den Weg zu bringen.

Schaffhausens Staatsschreiber Dr. Stefan Bilger und die Interreg-Koordinatorin der HRK, Heike Stoll, begrüßten Alexander Wolny, Leiter der Interreg-Verwaltungsbehörde in Tübingen und seinen Stellvertreter Andreas Weiß. Aus St. Gallen reiste Joel Keller, Leiter der Interreg-Netzwerkstelle Ostschweiz, an.

Thematisch wurde die mittel- und langfristige Perspektive für das Interreg ABH Programm am Hochrhein diskutiert. Heike Stoll stellte dabei verschiedene Projektideen aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Umwelt vor, welche an der geplanten Informationsveranstaltung behandelt werden können. „Die Interreg-Programme der EU sind sehr wichtige Instrumente für Europas Grenzregionen“, so Interreg-Koordinatorin Heike Stoll, und weiter „Interreg bietet die Möglichkeit, die Nachbarschaft am Hochrhein proaktiv zu gestalten“.

Dazu Alexander Wolny: „Es freut uns zu sehen, dass am Hochrhein bereits viele gute Projekte auf dem Weg sind. Nun gilt es den verbleibenden Spielraum optimal zu nutzen um bis zum Ende der Förderperiode im Jahr 2020 weitere hochwertige grenzüberschreitende Projekte zu ermöglichen“.

Joel Keller ergänzt aus Schweizer Sicht: „Der Vorteil an Interreg ABH ist, dass thematisch eine bunte Palette von Themen bedient werden kann: von der Innovationsförderung und Verbesserung des Fachkräfteangebots über den Erhalt des gemeinsamen Natur- und Kulturerbes hin zu der Steigerung bürgerschaftlichen Engagements – es sind viele Felder möglich. Das gemeinsame Förderprogramm der EU und der Schweiz bietet somit einen Mehrwert für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit verschiedenster gesellschaftlicher Gruppen“.

Die Informationsveranstaltung zu Interreg ABH findet am 24. Oktober 17 von 10 – 15 Uhr in Schaffhausen statt.

 

Bildunterschrift (v.r.): Heike Stoll, Hochrheinkommission; Thomas Boes, Regierungspräsidium Freiburg; Stefan Bilger,

Kanton Schaffhausen; Alexander Wolny, Andreas Weiß und Joel Keller Interreg ABH; Vanessa Edmeier, Hochrheinkommission