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Über Interreg Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein

Interreg ist ein Regionalprogramm der Europäischen Union (EU) zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, an dem sich auch Nicht-EU-Staaten beteiligen können.

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Die Fördergelder werden vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), einem der Strukturfonds der EU, zur Verfügung gestellt. Aus ihm wird das Ziel „Europäische territoriale Zusammenarbeit“ (ETZ) finanziert. Er hat zur Aufgabe, Ungleichheiten zwischen den verschiedenen Regionen zu beseitigen und den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt in der Europäischen Union zu stärken.

Die Förderperiode 2014-2020 steht ganz im Zeichen der Strategie Europa 2020, die von der EU im Jahr 2010 verabschiedet wurde. Die Strategie soll die EU zu einer intelligenten, nachhaltigen und integrativen Wirtschaft führen, die durch ein hohes Beschäftigungs- und Produktivitätsniveau sowie einen ausgeprägten sozialen und territorialen Zusammenhalt gekennzeichnet ist. Diesem Ziel sind auch die Aktivitäten untergeordnet, die durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert werden.

Zur Erreichung dieser Ziele stellt die Europäische Kommission für das österreichische und deutsche Programmgebiet über 39,5 Mio. Euro zur Verfügung. Diese werden ergänzt durch staatliche Mittel aus der Schweiz in Höhe von rund 12 Mio. Euro, sodass insgesamt über 51 Mio. EUR Fördermittel zur Verfügung stehen. Ergänzt durch nationale öffentliche und privatwirtschaftliche Mitteln in Höhe von rund 28 Mio. Euro ergibt sich ein Gesamtvolumen aller beteiligter Partner von über 80 Mio. Euro.

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Thematische Schwerpunkte des Programms

Um die Wirksamkeit solcher Maßnahmen zu erhöhen, sind die regionalen Förderprogramme gehalten, eine streng begrenzte Anzahl von geeigneten thematischen Zielen auszuwählen und ihre Fördermittel auf einige wenige Prioritäten zu beschränken.

Die thematischen Ziele sowie die dazugehörigen Investitionsprioritäten wurden von der Programmierungsgruppe zu den folgenden inhaltlichen Prioritätsachsen zusammengefasst, die dem Programm sein markantes Profil geben:

  • Wettbewerbsfähigkeit, Innovation, Beschäftigung & Bildung
  • Umwelt, Energie & Verkehr
  • Verwaltungszusammenarbeit & bürgerschaftliches Engagement

Nähere Informationen zu der inhaltlichen Ausgestaltung der jeweiligen Prioritätsachsen finden Sie unter Förderbereiche und Ziele

Mit den gewählten thematischen Zielen und Investitionsprioritäten leistet das Programm wirkungsvolle Beiträge zur EU-Strategie für ein intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum und deren Kernziele. Maßnahmen zur Förderung der Bildung, Forschung und Entwicklung sowie der regionalen Wettbewerbsfähigkeit werden ebenso gefördert wie Maßnahmen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen und Verbesserung der Energieeffizienz. Diese Konzentration steht auch im Einklang mit den nationalen Strategien der beteiligten Länder im Programmgebiet der EU. Zudem berücksichtigt sie auch Anliegen der Neuen Regionalpolitik der Schweiz und des Regierungsprogramms 2013-2017 des Fürstentums Liechtenstein.

Wo wird gefördert?

Das INTERREG V-Programmgebiet „Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein“ ist eine Grenzregion, die mit Deutschland, Österreich, der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein vier souveräne Nationalstaaten umfasst. Lesen Sie hier mehr zur Abgrenzung des Programmgebiets.

Um eine Projektförderung können sich sowohl private natürliche oder juristische Personen als auch öffentliche Träger sowie sonstige Einrichtungen aus dem Programmgebiet bewerben. Fördergelder gibt es sowohl auf EU-Seite (EFRE) für EU-Projektpartner als auch auf Schweizer Seite (CH-Fördermittel) für Schweizer Projektpartner. Die Projektpartner haben sich auf einen Projektkoordinator aus ihren Reihen zu einigen, der das Projekt nach innen und außen vertritt. Seine Aufgabe besteht darin, Berichte und Rechnungen seiner Partner zu sammeln und die Einhaltung des Fördervertrages nach innen und außen zu vertreten. Wir haben den Weg von der von der Idee zur Förderung hier zusammengefasst.

Wer ist der Ansprechpartner?

Die Programmabwicklung erfolgt durch das Gemeinsame Sekretariat der Programmpartner, das seinen Sitz beim Regierungspräsidium Tübingen hat. Zugleich gibt es in der Schweiz (Kanton St. Gallen), Vorarlberg (Amt der Vorarlberger Landesregierung), in Bayern (Regierung von Schwaben) sowie im Fürstentum Liechtenstein (Regierungskanzlei) nationale Netzwerkstellen als erste Anlaufmöglichkeiten für Projektinteressierte.
Hier finden Sie die jeweiligen Ansprechpartner sowie ein Organigramm des Programms.