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Prioritätsachse 1: Wettbewerbsfähigkeit, Innovation, Beschäftigung und Bildung

Thematische Schwerpunkte der IBH (ABH001)

Die Förderung der grenzüberschreitenden und hochschulartenübergreifenden Vernetzung der Hochschulen untereinander und mit Akteuren aus Wirtschaft und Gesellschaft, um das Potenzial der Wissens- und Bildungsregion Bodensee besser zu nutzen, ist nach wie vor eine grosse Herausforderung.

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Marssonina coronaria (ABH003)

Seit der Saison 2010 wird in den Apfel-Anbaugebieten am Bodensee, in Südtirol, der Schweiz sowie in Österreich eine rapide Zunahme an pathologischen Blattflecken bei Apfelbäumen beobachtet. Durch den induzierten vorzeitigen Blattfall bleibt die Versorgung der Blütenknospen mangelhaft, wodurch Ertrag und Fruchtqualität negativ beeinflusst werden. Als Erreger dieser Krankheit konnte der Pilz Marssonina coronaria identifiziert werden. M. coronaria war bislang nur im asiatischen Raum verbreitet, wo er in Ländern wie Indien und China regelmäßig erhebliche Ernteausfälle verursacht. Laut einer Risikoanalyse des JKI besteht Anlass zur Annahme, dass der Pilz sich in Deutschland weiter ansiedeln, ausbreiten und nicht unerhebliche Schäden verursachen kann.

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MINT macht Schule (ABH005)

Ziel des Projekts ist es, das Interesse an Naturwissenschaften und Technik bei Schüler/-innen der teilnehmenden Schulen sowie bei Lehrpersonen deutlich und langfristig zu erhöhen. Um dies zu erreichen, wird das Projekt Industrieunternehmen, Schulen und Hochschulen zusammenbringen.

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Amphibienleiteinrichtung Wangental (ABH010)

Mit der Anlage einer Amphibienleiteinrichtung können die wandernden Amphibien die Barriere der L 165 überwinden. Damit wird - zusammen mit anderen Maßnahmen im FFH-Gebiet, wie sie im entsprechenden Management-Plan vorgesehen sind - der Erhaltungszustand der Population gesichert und die Lebensraumsituation vor Ort entscheidend verbessert. Die Amphibienleiteinrichtung erhält und verbessert dauerhaft die Biodiversität im grenzüberschreitenden Wangental und dessen Umgebung. Damit kann das vorhandene naturräumliche Potenzial erhalten und verbessert werden.

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Maßnahmenentwicklung gegen Kirschessigfliegenschäden (ABH013)

In der Bodenseeregion etabliert sich seit 2011 die aus Asien stammende Kirschessigfliege, welche aufgrund einer kurzen Generationsdauer und einem breiten Wirtsspektrum ein sehr hohes Schadenspotential besitzt. Besonders im Jahre 2014, bei dem die Kirschessigfliege durch den milden vorangegangenen Winter nur eine geringe natürliche Populationsreduktion erfahren hat, wurden gravierende Schäden von Obstbaubetrieben sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland gemeldet. Auch aus Österreich kamen Schadensmeldungen. Bislang gibt es grenzübergreifend noch keinen einheitlichen und verlässlichen Schutz vor Schäden durch die Kirschessigfliege.

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betrifft: Frauen entscheiden (ABH017)

In den drei Regionen stellt sich die Vertretung von Frauen in Entscheidungs- und Führungspositionen ähnlich dar: Frauen sind in Vorarlberg, im Kanton Graubünden und im Fürstentum Liechtenstein teilweise stark untervertreten. Obwohl das Frauenstimmund Wahlrecht schon vor Jahrzehnten eingeführt wurde, sind nach wie vor Anstrengungen notwendig, damit der Anteil von Frauen in Führungs- und Entscheidungsgremien steigt und nicht gar rückläufig wird. In der EU sind Frauen in allen Bereichen deutlich in Führungspositionen unterrepräsentiert. Dass weniger Frauen in Stellen mit Führungs- und Entscheidungskompetenzen zu finden sind, hat vielschichtige und komplexe Ursachen.

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Bestimmungssystem Lagerschäden (ABH022)

Nachernteverluste stellen sowohl ein globales als auch regionales Problem in der Wertschöpfungskette von Agrarprodukten dar. Dabei werden entsprechende Schäden vor allem physiologisch oder parasitär bedingt verursacht. Die große Angebotspalette an Obstarten sowie –sorten auf dem Markt erfordert eine produktspezifische Handhabung der Früchte nach der Ernte. Da auftretende Lagerschäden zu einem großen Anteil durch unsachgemäßes “Handling“ der Früchte verursacht bzw. gefördert werden, sind Fachkenntnisse der beteiligten Akteure zu Ursachen von Lagerschäden sowie zu deren Vermeidung von entscheidender Bedeutung.

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GreenSan (ABH023)

Im Projekt bilden die 2020 Vorgabe der EU sowie die Energiestrategien in den jeweiligen Ländern wie Energieautonomie Vorarlberg (EAV), Energiewende in Deutschland und die 2000-Watt-Gesellschaft in der Schweiz die übergeordneten Ziele. Umfassende energetische und ökologische Sanierungen sind ein wichtiger und durchaus kritischer Bereich zur fristgerechten Erreichung der energiepolitischen Ziele.

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Reaktives Fügen von Mikrosystemen (ABH028)

Die grenzüberschreitende Herausforderung liegt darin, dass einerseits im Süden von Baden-Württemberg und andererseits auch in den betroffenen Regionen der Schweiz sehr spezielles technologisches Know-how im Bereich der Mikrotechnik aufgebaut worden ist. Andererseits fehlt gerade in der Grenzregion die Möglichkeit einer Vernetzung und des wissenschaftlichen Austauschs, da die Netzwerke wie beispielsweise das Spitzencluster MicroTEC Südwest an der nationalen Grenze endet.

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DiagNet (ABH029)

Das DiagNet-Projekt zielt auf die gemeinsame Entwicklung und Anwendung neuer diagnostischer Verfahren in der internationalen Bodenseeregion als ländlicher Raum. Für viele Erkrankungen bzw. Infektionen fehlen Tests, um zu einer sofortigen, gezielten Therapie zu kommen (z. B. für Krebserkrankungen und multiresistente Erreger). Die aufwendigen Tests werden bisher nur in speziellen Zentren (häufig Universitätskliniken) durchgeführt. Für die Patienten ist die Durchführung dieser diagnostischen Tests somit mit einem hohen Aufwand und Kosten für die Terminabstimmung und Anreise verbunden. Die anschließende Therapie erfolgt meist wieder beim (Haus-) Arzt vor Ort und somit zeitlich verzögert.

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Alltagsintegrierte Sprachförderung (ABH033)

Die hohe Bedeutung der frühkindlichen Bildung ist international anerkannt, Sprachförderung steht dabei im Fokus. Auch die Regionen des Bodenseeraums stellen sich der Herausforderung, Sprachförderung im Alltag von Kindergarten, Kita und weiteren Angeboten der frühen Bildung zu verstärken. Beispiel dafür ist für Baden-Württemberg die Initiative „Spatz“, für Vorarlberg der Bildungsrahmenplan für elementare Bildungseinrichtungen sowie für die Schweiz die Expertise im Auftrag der Schweizerischen Erziehungsdirektorenkonferenz.

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micelab:bodensee (ABH038)

Die Bodenseeregion ist sehr tourismusstark, der Tagungs- und Kongressbereich hingegen ist noch ausbaufähig. Dieser ist insbesondere in der Nebensaison ein wichtiger Faktor für die Wirtschaft in der Region. Das zeigt sich auch daran, dass die MICE-Branche (Meetings, Incentives, Conventions, Events) eines der fünf strategischen Geschäftsfelder der IBT (Internationale Bodensee Tourismus) GmbH mit hoher Umwegrentabilität für Beherbergungsbetriebe, Gastronomie, Einzelhandel etc. darstellt.

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