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Spezifisches Ziel 2: Steigerung der Forschungs- und Innovationsfähigkeit im Programmgebiet

Marssonina coronaria (ABH003)

Seit der Saison 2010 wird in den Apfel-Anbaugebieten am Bodensee, in Südtirol, der Schweiz sowie in Österreich eine rapide Zunahme an pathologischen Blattflecken bei Apfelbäumen beobachtet. Durch den induzierten vorzeitigen Blattfall bleibt die Versorgung der Blütenknospen mangelhaft, wodurch Ertrag und Fruchtqualität negativ beeinflusst werden. Als Erreger dieser Krankheit konnte der Pilz Marssonina coronaria identifiziert werden. M. coronaria war bislang nur im asiatischen Raum verbreitet, wo er in Ländern wie Indien und China regelmäßig erhebliche Ernteausfälle verursacht. Laut einer Risikoanalyse des JKI besteht Anlass zur Annahme, dass der Pilz sich in Deutschland weiter ansiedeln, ausbreiten und nicht unerhebliche Schäden verursachen kann.

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Maßnahmenentwicklung gegen Kirschessigfliegenschäden (ABH013)

In der Bodenseeregion etabliert sich seit 2011 die aus Asien stammende Kirschessigfliege, welche aufgrund einer kurzen Generationsdauer und einem breiten Wirtsspektrum ein sehr hohes Schadenspotential besitzt. Besonders im Jahre 2014, bei dem die Kirschessigfliege durch den milden vorangegangenen Winter nur eine geringe natürliche Populationsreduktion erfahren hat, wurden gravierende Schäden von Obstbaubetrieben sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland gemeldet. Auch aus Österreich kamen Schadensmeldungen. Bislang gibt es grenzübergreifend noch keinen einheitlichen und verlässlichen Schutz vor Schäden durch die Kirschessigfliege.

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Bestimmungssystem Lagerschäden (ABH022)

Nachernteverluste stellen sowohl ein globales als auch regionales Problem in der Wertschöpfungskette von Agrarprodukten dar. Dabei werden entsprechende Schäden vor allem physiologisch oder parasitär bedingt verursacht. Die große Angebotspalette an Obstarten sowie –sorten auf dem Markt erfordert eine produktspezifische Handhabung der Früchte nach der Ernte. Da auftretende Lagerschäden zu einem großen Anteil durch unsachgemäßes “Handling“ der Früchte verursacht bzw. gefördert werden, sind Fachkenntnisse der beteiligten Akteure zu Ursachen von Lagerschäden sowie zu deren Vermeidung von entscheidender Bedeutung.

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DiagNet (ABH029)

Das DiagNet-Projekt zielt auf die gemeinsame Entwicklung und Anwendung neuer diagnostischer Verfahren in der internationalen Bodenseeregion als ländlicher Raum. Für viele Erkrankungen bzw. Infektionen fehlen Tests, um zu einer sofortigen, gezielten Therapie zu kommen (z. B. für Krebserkrankungen und multiresistente Erreger). Die aufwendigen Tests werden bisher nur in speziellen Zentren (häufig Universitätskliniken) durchgeführt. Für die Patienten ist die Durchführung dieser diagnostischen Tests somit mit einem hohen Aufwand und Kosten für die Terminabstimmung und Anreise verbunden. Die anschließende Therapie erfolgt meist wieder beim (Haus-) Arzt vor Ort und somit zeitlich verzögert.

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