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Prioritätsachse 2: Umwelt, Energie und Verkehr

naturWerte (ABH002)

Aktuell besteht grenzüberschreitend die große Gefahr, dass die hohen Werte der Natur- und Kulturlandschaft, die sich im Prädikat "Naturpark" spiegeln, teilweise verloren gehen. Diese Werte bestehen u.a. in einer kleinstrukturierten, lebensraum- und artenreichen Kulturlandschaft. Sie wird als schön empfunden und kann umfassende Ökosystemleistungen erbringen, wie Wasserrückhaltung und -filtrierung, die Bereitstellung von gesunden Lebensmitteln oder das Schaffen eines angenehmen Wohnumfelds. Zahlreiche wertgebende Arten und Ökosysteme drohen verloren zu gehen, wie z.B. Birk- und Auerhühner, Apollofalter, Arnika oder die Arten der Hochlagenmoore.

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Kleingewässer (ABH004)

In dem Projekt soll durch die Anlage und Neugestaltung von mindestens 60 Kleingewässern die Biodiversität in der Bodenseeregion und der Ausbau der grünen Infrastruktur gefördert werden. Kleingewässer sind als Habitate und Trittsteinbiotope und durch ihre Strahlwirkung von mehreren Kilometern wichtige Elemente zur Förderung und Erhaltung der Biodiversität. Einzelne Gewässer können zwar relativ klein und unbedeutend erscheinen, doch insgesamt gesehen haben die Millionen kleiner Gewässer weltweit einen Flächenanteil von 30 Prozent aller stehenden Binnengewässer. Sowohl Einzelgewässer als auch Kleingewässernetzwerke sind für den Erhalt vieler Arten wichtig um Amphibien zu schützen und um für Säugetiere und Vögel ein komplexes Mosaik von Feuchtgebieten anzubieten.

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Neuer Steg Rheinfelden (ABH008)

Beim Bau einer Brücke von Deutschland in die Schweiz gibt es viele Herausforderungen. Es fängt damit an, dass beide Länder unterschiedliche Mentalitäten aufweisen. Dazu kommen noch unterschiedliche Gesetzesvorgaben, unterschiedliche Vorschriften und Regelwerke sowie unterschiedliche Steuersätze.

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Bodensee pure (ABH011)

Bekanntlich agieren Tourismusbetriebe sehr stark als Einzelkämpfer und sind lokal bezogen. Auch die Tourismusdestinationen, die für die Vermittlung der touristischen Angebote verantwortlich sind, arbeiten lokal. Lediglich auf administrativer Ebene gibt es eine Zusammenarbeit der Destinationen, hier geht es um die Klärung strategischer Fragen und der Positionierung auf den internationalen Märkten. Aufgrund dieser Lokalbezogenheit der Betriebe und Institutionen erfolgt die gästebezogene und grenzüberschreitende Zusammenarbeit nur beschränkt.

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PEMO - Nachhaltige Pendler-Mobilität (ABH014)

Durch die engen wirtschaftlichen Beziehungen in der grenzüberschreitenden Region Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein und der hohen Wirtschaftsleistung pendeln täglich rund 50.000 Menschen über die Staatsgrenzen hinweg, von ihrem Wohn- zum Arbeits- bzw. Ausbildungsort und zurück. Der Großteil dabei bevorzugt mit dem eigenen Auto. Dazu kommt noch eine große Anzahl an BinnenpendlerInnen in der Region. Die Hauptpendelströme verlaufen von Vorarlberg nach Liechtenstein und St. Gallen sowie von Bayern und Baden-Württemberg nach Vorarlberg und St. Gallen.

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Klimafreundliches Pendeln (ABH019)

In der Hochrheinregion (zwischen Basel und dem Bodensee) pendeln täglich rund 55.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus dem grenznahen Südbaden zu ihren Arbeitsplätzen in die Nordschweiz, wovon allein mehr als 35.000 aus den Landkreisen Lörrach und Waldshut stammen. Diese starken Verflechtungen sind nicht nur eine Herausforderung für den Arbeitsmarkt (Fachkräftemangel etc.), der Pendelverkehr verursacht auch erhebliche CO2- sowie Feinstaub- und Lärmemissionen. Diese zu mindern ist eine Herausforderung für die gesamte Region.

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Low-Tech Gebäude (ABH020)

In den vergangenen Jahren wurden die gesetzlichen Anforderungen an die energetische Bauqualität in allen Ländern erhöht. Dies führte bei Neubauten generell zu geringeren Wärmeübertragungen an der Gebäudehülle und bei der Lüftung. Außerdem ermöglichte die Entwicklung neuer Baumaterialien viele neue Bauformen. Jedoch wurden die Komfortansprüche der Nutzer hinsichtlich unterschiedlicher Temperaturanforderungen, sommerlichem Wärmeschutz und Regelbarkeit nicht immer ausreichend umgesetzt. Dieser Mangel wird häufig durch eine komplexe und vielschichtige Gebäudetechnik kompensiert. Viele technische Komponenten sind aufwändig zu steuern, verbrauchen bei der Herstellung vermehrt graue Energie und erhöhen sowohl die Baukosten, als auch den Endenergiebedarf der Gebäude.

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Radweg Arlen (D) - Wiesholz (CH) (ABH021)

Durch den Ausbau und die Asphaltierung des bisher nur geschotteten und gesplitteten, aber stark frequentierten Verbindungsweges Arlen (D) - Wiesholz (CH) soll dieser auch für Inlineskater und Rennräder befahrbar werden und eine Lücke im Radwegenetz schließen. Durch die Anlage von Ausweichstellen (Aufstellbuchten) soll der Begegnungsverkehr von Fußgängern, Radfahrer, Reitern, Inlineskatern mit landwirtschaftlichen Maschinen und Fahrzeugen, auch derselben untereinander, erleichtert bzw. sicherer gemacht werden. Der innovative Charakter besteht in einem grenzüberschreitenden, länderübergreifenden Ausbau eines Radweges in beiderseitigem Interesse und zu gegenseitigem Nutzen.

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Elektrifizierung der Hochrheinstrecke (ABH032)

Die Zugstrecke zwischen Basel-Erzingen-Schaffhausen ist eine Bahnstrecke im Eigentum der DB-Netze, die mehrfach die D-CH-Grenze überquert. Diese Strecke ist zwischen Basel Bad. Bf und Erzingen auf einem letzten Teilstück von ca. 74 km noch nicht elektrifiziert. Ziel ist es, die Hochrheinstrecke zwischen Basel-Erzingen im vorhandenen Lückenschluss zu elektrifizieren, damit ein durchgängiger elektrischer Verkehr zwischen Basel und Singen und weitergehende Durchbindungen über die D-CH-Grenze möglich sind. Die Elektrifizierung ist Voraussetzung dafür, dass modernes, behindertengerechtes Rollmaterial eingesetzt werden kann, zumal für die "schnellen" Interregio-Expresse derzeit dieselbetrieben keine Angebotsalternativen am Markt zur Verfügung stehen.

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Bodenseegärten (ABH034)

Das Thema Gärten ist sehr im Trend, es boomt geradezu. Da scheint es besonders wichtig zu sein, die natürlichen Voraussetzungen der Bodenseeregion mit Klima und Erdreich, Geschichte zur Gartenbaukultur, reichen Kulturgüter etc. auch in der Breite zu festigen, zu vertiefen und zu leben. Ziel soll es sein, eine grüne Bodenseeregion zu schaffen, wo das "Naturnahe" gelebt wird. Wo auch der nachhaltige/sanfte Tourismus gelebt und erlebt werden kann. Die Bodenseeregion soll als vorbildhafte nachhaltige Region mit hoher fachlicher Kompetenz zum Thema Gärten wahrgenommen werden.

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Wein und Wissen am Bodensee (ABH037)

Weinwirtschaft und Tourismus sind ideale Sparringpartner die sich gegenseitig mit ihren Netzwerken, bei der Entwicklung von Angeboten und in der anschließenden gemeinsamen Vermarktung befruchten können. Die Erfahrung zeigt, dass es insbesondere an grenzüberschreitenden Angeboten mangelt. Der konkrete Austausch zur Lösung dieses Problems oder zur Initiierung von gemeinsamen Maßnahmen fördert die internationale Zusammenarbeit und kommt gleichzeitig den Besucher der Weinregion Bodensee zugute. Je mehr Erfahrungen und unterschiedliche Inputs aus den einzelnen Regionen eingebracht werden, desto erfolgversprechender sind die Aussichten auf nachhaltige Lösungen.

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