Bodenseegärten (ABH034)

Die Vision der Bodenseegärten ist es, die Attraktivität des gemeinsamen Natur- und Kulturerbes und des nachhaltigen Gärtnerns zu steigern, neue Produkte und Angebot zu lancieren und damit die Zahl der Besucher und Besucherinnen in den Bodenseegärten zu erhöhen.

Das Thema Gärten ist sehr im Trend, es boomt geradezu. Da scheint es besonders wichtig zu sein, die natürlichen Voraussetzungen der Bodenseeregion mit Klima und Erdreich, Geschichte zur Gartenbaukultur, reichen Kulturgüter etc. auch in der Breite zu festigen, zu vertiefen und zu leben. Ziel soll es sein, eine grüne Bodenseeregion zu schaffen, wo das "Naturnahe" gelebt wird und wo auch der nachhaltige/sanfte Tourismus gelebt und erlebt werden kann. Die Bodenseeregion soll als vorbildhafte nachhaltige Region mit hoher fachlicher Kompetenz zum Thema Gärten wahrgenommen werden.

Die Steigerung der Attraktivität des gemeinsamen Natur- und Kulturerbes soll spürbar sein. Die Bodenseegärten sind hier in den Themenbereichen Natur & Kultur und Genuss einzuordnen und bilden ein Markenleitprodukt der Vierländerregion. Ein großer Vorteil für all diese Vorhaben bildet das bereits geschaffene „Gerüst“ der Bodenseegärten. Der neu gegründete Verein der Bodenseegärten, diese selbstständige Trägerschaft, mit all den bisherigen Projektpartnern und neuen Gärten garantiert eine hohe Effizienz der eingesetzten Mittel.

Oft wird das gemeinsame, grenzüberschreitende Natur- und Kulturerbe immer noch zu wenig beachtet und ist z.T. auch noch zu wenig attraktiv. Es gehört in der internationalen Bodenseeregion einfach dazu. Die gepflegte Natur, die stets zugängliche Kultur – der Bodensee als gepflegter Garten - werden erwartet, doch findet in diesem Bereich oft noch zu wenig Vernetzung statt oder nur eine punktuelle Zusammenarbeit. Zudem zeigt sich im Moment, dass auf der Ebene des „qualitativen Gärtnern“ ein Manko an Wissen besteht. Dies hat sicherlich auch damit zu tun, dass Projekt- und Angebotsideen zur Veränderung dieser Situation vorliegen, die finanziellen Mittel aber oft für deren Umsetzung fehlen. Uns gelingt es mittels dieses Projektes neue innovative und nachhaltige Produkte und Angebote in diesem Bereich zu lancieren und die grenzüberschreitende Attraktivität des gemeinsamen Natur- und Kulturerbes zu steigern. Damit werden auch mehr Besucher das Natur und kulturelle Erbe im Programmgebiet besuchen. Wir wollen sensibilisieren für die Themen der Natur und Kultur / des Gartens und Vorbildfunktion ausüben. Dies auch immer mit Blick auf die Große Landesgartenschau in Überlingen 2020, die Gartenschau von Bayern in Lindau 2021, die Gartenschau in Wangen im Allgäu 2024 sowie die geplante EXPO Ostschweiz 2027.

Zudem möchte sich der Verein Bodenseegärten zukünftig mehr in die Breite entwickeln, d.h. er möchte das Thema Gärten in verschiedenen Kreisen weiter etablieren (Bevölkerung, Tourismus (Hotellerie, Gastronomie), Wirtschaft, Kommunen/Gemeinden, Politik etc.). Damit soll auch nicht zuletzt all diesen Gruppen ein oft "einfacher" Weg zur nachhaltigen/sanften Entwicklung aufgezeigt werden. Es entsteht dadurch auch eine gemeinsame Bodensee-Identität und die Beteiligten werden motiviert, näher zusammenzuarbeiten, sich auszutauschen und voneinander zu lernen.

 

  Projekttitel

Bodenseegärten – Natur und Kultur im Garten

Website www.bodenseegaerten.eu
Projektzeitraum 01.10.2015 - 31.03.2019

Kofinanzierungssatz

 

EU: 60,00%

CH: 40,00%

Beteiligte Länder

DE, CH
   
   

 

Leadpartner

Verein Bodenseegärten
Schloss Arenenberg
8286 Salenstein
Schweiz

Projektpartner

  • Thurgau Tourismus (CH)
  • Napoleonmuseum Thurgau (CH)
  • Stiftung Kartause Ittingen (CH)
  • Schloss Wartegg (CH)
  • A. Vogel Heilpflanzenwelt / Bioforce AG (CH)
  • BBZ Arenenberg, Gartenbau (CH)
  • Archäobotanischer Garten / Naturmuseum Thurgau (CH)
  • Regio Konstanz Bodensee Hegau e.V. (D)
  • Mainau GmbH, Marketing (D)
  • Überlingen Marketing und Tourismus GmbH (D)
  • Lindau Tourismus und Kongress GmbH (D)
  • Kloster und Schloss Salem (D)
  • Neues Schloss Meersburg (D)
  • Verkehrsverein Reichenau (D)
  • Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (D)



 

 

 

 

 

 

Kosten

Förderung

EU: € 217.000,00
€ 130.200,00
Schweiz: € 203.333,29 € 81.333,29
Fürstentum Liechtenstein: € 0,00 € 0,00
Gesamt: € 420.333,29 € 211.533,29