Spezifisches Ziel 8: Verbesserung der institutionellen Zusammenarbeit im Programmgebiet

Geschäftsstelle Hochrheinkommission (ABH006)

Die Geschäftsstelle Hochrheinkommission will die institutionellen Kooperationen in der Hochrhein-Region verbessern. Dafür sollen bestehende Kooperationen vertieft und neue angestoßen werden. Insbesondere werden Kooperationen im Rahmen von Interreg-Projekten unterstützt, um so das Zusammenwachsen des Raumes über die EU-Außengrenze hinweg zu fördern

Digitale Pflanzenschutzmittelübernahme (ABH009)

Das Ziel des Projektes war es die „amtliche“ Pflanzenschutzmittelliste der verschiedenen beteiligten Länder so aufzubereiten, dass Sie einfacher in das Dosierungsberechnungstool XComply implementiert werden kann. Damit soll die Sicherheit für die Landwirte erhöht werden, dass sie mit richtigen Pflanzenschutzmitteldaten arbeiten und sie damit möglichst keine formellen Behandlungsfehler machen zu können.

Neugestaltung Klein-Venedig (ABH016)

Im Jahr 2013 ging für das an der Grenze zwischen Konstanz (D) und Kreuzlingen (CH) gelegene Klein-Venedig-Areal im Rahmen des durch Interreg IV A ABH geförderten EUROPAN-Wettbewerb ein Konzept für die grenzüberschreitende Neugestaltung mit einem verbindenden Kanal hervor. Die Gemeinderäte/Exekutiven beider Städte gaben zur Weiterverfolgung des Projekts grünes Licht. Um eine Weiterentwicklung von Klein-Venedig zu garantieren, wurden hierzu im Projektrahmen technische und finanzielle Machbarkeitsstudien auf deutscher und Schweizer Seite durchgeführt, die Grundvoraussetzung für die Weiterentwicklung von Klein-Venedig, auch in Bezug auf die Wasserinfrastruktur und die fachgerechte Altlastensicherung, sind. Die Studien hatten zum Ziel Erkenntnisse über die Möglichkeit der Gestaltung des Gebiets zu gewinnen und dienen als Weichenstellung und zentrale technische Schlüsselstelle. Sie werden auch als Grundlage für weitere fundierte Entscheidungen in den politischen Gremien dienen. Die Projektpartner sind sich einig, dass die Abklärung der Machbarkeit und der Kosten zum Europan-Entwurf mit Kanal ein notwendiger Schritt war um die Weiterentwicklung des Kleinvenedig-Areals fortführen zu können. Dank der Klärung dieser Frage kann die konkrete Planung - ob mit oder ohne Kanal - nun weitergeführt werden.

Demografie-Netzwerk (ABH018)

In Kantonen, Landkreisen, Städten und Gemeinden wird es Anpassungen an die Veränderungen des demografischen Wandels geben müssen. Diese Veränderungen betreffen beispielsweise die Art und Weise des Zusammenlebens, die Versorgung der Bevölkerung oder die Infrastruktur. Im Projekt „Demografie-Netzwerk“ haben sich Partner aus unterschiedlichen Gebietskörperschaften (Gemeinde, Stadt, Landkreis, Kanton) zusammengeschlossen, um gemeinsam zu agieren. Sie alle stehen vor ähnlichen Herausforderungen, die sich speziell auch im ländlichen Raum durch den demografischen Wandel ergeben. Schwerpunkt des Vorhabens war der Austausch zu konkreten Umsetzungen, wobei die Verwirklichungen vor Ort (Reallabore) stets auf eine langfristige Wirkung abzielten. Zudem wurden innovative Methoden erprobt, die unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und relevanten Stakeholdern umgesetzt wurden.

Grenzüberschreitende Verkehrsverbesserungen (ABH024)

Der Kanton Thurgau, die Stadt Kreuzlingen und die Stadt Konstanz untersuchten gemeinsam, wie die grenzüberschreitende Mobilität sowohl für den Kfz- als auch für den Schienenverkehr verbessert werden kann. Dazu wurden zwei Untersuchungen durchgeführt: Einerseits die Machbarkeit für die Öffnung eines weiteren Grenzübergangs für Kfz, zum anderen wurde die Möglichkeit der Verdichtung des Bahntaktes im grenzüberschreitenden Schienenverkehr untersucht.

IBK-Kompetenzzentrum (ABH025)

Die Internationale Bodensee-Konferenz (IBK) ist ein kooperativer Zusammenschluss der an den Bodensee angrenzenden und mit ihm verbundenen Länder und Kantone Baden-Württemberg, Schaffhausen, Zürich, Thurgau, St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Fürstentum Liechtenstein, Vorarlberg und Bayern. Die IBK verfolgt gemäß dem IBK-Leitbild für den Bodenseeraum das Ziel, die Bodenseeregion als attraktiven Lebens-, Natur-, Kultur- und Wirtschaftsraum zu erhalten und zu fördern und die regionale Zusammengehörigkeit zu stärken. Im Projekt soll ein nachhaltiger Beitrag zur Überwindung der Grenzen in der Region geleistet werden, nicht nur durch politische Arbeit und gemeinsamen Projekte innerhalb der IBK, sondern auch durch die Bildung problemorientierter Plattformen, die Beratung umsetzungsbereiter Akteure, die Durchführung gemeinsamer Vorhaben und die Generierung und Bereitstellung von Wissen. Zentrale Drehscheibe dafür ist die IBK-Geschäftsstelle mit Sitz in Konstanz.

KIG – Kinder im seelischen Gleichgewicht (ABH030)

Das Projekt «KIG III – Kinder im seelischen Gleichgewicht» setzte sich zum Ziel, die länderübergreifende Zusammenarbeit der Projektpartner hinsichtlich der Förderung der psychischen Gesundheit von Kinder zu fördern und nachhaltig zu verbessern. Es sollte eine Vernetzung von Fachwissen generiert sowie eine gemeinsame Sprache etabliert werden. Gleichzeitig sollte eine gemeinsame Angebotsübersicht für bestehende Hilfsangebote entwickelt werden.

Vierländerregion Bodensee (ABH031)

Projektziel war es die nationale und internationale Wahrnehmung der Region als zukunftsorientierten Wirtschaftsraum darzustellen, der durch einen grenzüberschreitenden und gut funktionierenden Arbeitsmarkt, eine vielfältige Innovations- und Forschungslandschaft sowie hervorragender Infrastruktur und optimale internationale Verkehrsanbindung gekennzeichnet ist und die Bewohner der Region von der hohen Lebensqualität profitieren. Dadurch durch soll die grenzüberschreitende Zusammenarbeit sowie Netzwerke gestärkt und weiter ausgebaut werden. Dies soll durch die Vernetzung der bestehenden Institutionen vorangetrieben werden. Die Vierländerregion Bodensee soll auch über die Grenzen hinweg als Markenzeichen etabliert und bekannt werden, sodass die Standortpromotion als Wissens- und Wirtschaftsstandort verstärkt und forciert wird.

Laufenburger Acht (ABH035)

Die beiden Laufenburg, Laufenburg (Baden) und Laufenburg (Aargau), legen gemeinsam einen 6,2 Kilometer langen Rundweg durch die beiden Städte direkt am Rhein an. Da es drei Rhein-Übergänge in diesem Abschnitt gibt, können die Benutzer des Rundweges immer wieder zwischen den beiden Städten und Ländern hin- und herwechseln. Daher auch der Name "Laufenburger Acht".

Flüssigbiopsien als neue Chance in der Krebstherapie (ABH055)

Ziel des Projektes war es die Analyse von Flüssigbiopsien für das Therapiemanagement von Krebspatienten in der Rheintal-Bodenseeregion zu etablieren, entsprechende Abläufe und Analyseverfahren zu standardisieren sowie die Anwendungsgebiete für deren Einsatz zu erweitern. Dies sollte durch eine Verbesserung der institutionellen Zusammen-arbeit zwischen in der Region ansässigen Kliniken, Praxen, Pathologien und Analyselabors erreicht werden.

Vier Länder Netzwerk (ABH058)

Die Frauen- und Gleichstellungsstrukturen waren die letzten Jahre in einigen der beteiligten Regionen einem tiefgreifenden Wandel unterworfen. Mit dem geplanten Projekt soll der Wandel analysiert und aufgezeigt werden können. Zudem wird dargelegt wie die Wirkungsweise der vorhandenen Strukturen ist. Damit die Gleichstellungsstellen in den vier genannten Ländern ihre Potenziale im Bereich der Gleichstellung von Frau und Mann umsetzen können, wird eine leistungsfähige Netzwerkstruktur aufgebaut: Dabei werden folgende Ziele gesetzt: Entwicklung einer Strategie; Entwicklung einer Koordinations- und Unterstützungsstruktur; Entwicklung eines Internetportals/Plattform.

Museumsschiffe (ABH077)

Im Vordergrund stand eine gemeinsame Servicestruktur der Museumsschiffe Hohentwiel und des renovierten Motorschiffes Österreich als Prestigeobjekt. Das Ziel bestand in einer zukunftsfähigen und gemeinschaftlichen Kooperation der Projektpartner, um das kulturelle Erbe der Bodenseeschifffahrt und die Angebotsvielfalt der Bodenseeregion zu stärken.

Bürger-Bienen-Biodiversität (ABH083)

Ziel des Projekts ist die Steigerung des grenzüberschreitenden ehrenamtlichen Engagements für blütenbesuchende Insekten. Hierzu wird eine Gemeinschaft von 60-80 ehrenamtlich aktiven „BlühbotschafterInnen“ aufgebaut, die in ihrem Lebensumfeld – sei es in der Nachbarschaft oder in der Gemeinde vor Ort – konkrete Aktvitäten für Biene, Schmetterling & Co anstoßen.

Vernetzung von Sporttrainern und Sportverbänden (ABH084)

Neben der Etablierung der Zusammenarbeit zwischen den beiden Projektpartnern war es das Ziel, Sportverbände und Sporttrainer*innen in Fortbildung und Zusammenarbeit nachhaltig zu vernetzen. Mittel dazu waren vernetzende Workshops mit Verbandsvertretern, gemeinsam durchgeführte Fortbildungen rund um das Sportsymposium Bodensee sowie die wechselseitige Kommunikation des Fortbildungs-angebots.

AMIGO (ABH089)

Ziel von AMIGO ist es, Pendlerinnen und Pendler zum Umstieg auf gesunde und umweltfreundliche Mobilität zu bewegen. Der Arbeitsweg soll gleichsam zum „Fitnessstudio“ werden. Die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter soll verbessert und eine Entlastung im motorisierten Pendlerverkehr erreicht werden. Darüber hinaus sollen Synergien und Kooperationen zwischen Programmen des Betrieblichen Mobilitäts- und Gesundheitsmanagements intensiviert werden. Vor allem aber auch die grenzüberschreitende Kooperation von Institutionen und Einrichtungen, die sich mit diesen Themen befassen.

Data Sharing Framework (ABH097)

Das Data Sharing Framework soll KMU-taugliche, konkrete und skalierbare Instrumente (bspw. Musterverträge/Data Governance, Datenbewertungsmodelle, IT- Sicherheitskonzepte, Checklisten) enthalten, derer sich KMU bedienen können, um nicht-technische Hindernisse des Data Sharing zu überwinden sowie wertbildende Faktoren des grenzüberschreitenden Data Sharing zu erkennen und zu nutzen.

KMU kollaborativ (ABH098)

Das Projekt hat zum Ziel, Kooperationsprojekte zwischen Hochschulen, KMU und Startups anzubahnen und zu etablieren sowie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Akteuren auf diesem Gebiet zu fördern.

Krisenbewältigungskapazitäten (ABH099)

Das Ziel des Projekts liegt in der Verbesserung der Kooperation zwischen Behörden und Einsatzorganisationen, indem mit verschiedenen Praxispartnern aus der Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein-Region ein gemeinsames, länderübergreifendes Evaluationsinstrument zur einheitlichen Leistungsbewertung grenzübergreifender Maßnahmen zur Krisenbewältigung entwickelt und deren Praxistauglichkeit überprüft wird.

Caretrain (ABH100)

Die Projektpartner entwickeln neue digitale Anwendungen für die klinische Lehre von Gesundheits- und Krankenpflegenden in Österreich und der Schweiz. Insbesondere die Technologien „Virtual, Augmented and Mixed Reality“ schaffen neue, visionäre Anwendungsmöglichkeiten für das begleitende Lernen am dritten Lernort, zuhause und in der Klinik.

Wassermanagement im Obstbau (ABH101)

Ziel des Projektes ist die Entwicklung präventiver Maßnahmen für einen nachhaltigeren Umgang mit der endlichen Ressource Wasser im Obstbau. Der Fokus des Projektes liegt dabei nicht auf Verfahren der Bewässerung, sondern auf Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserspeicherkapazität sowie Reduzierung der Transpiration von Boden und Kulturpflanze.

Neue Museumswelten – eine explorative Annäherung an (Nicht-)Besucherbeziehungen zur Aktivierung der Teilhabe diverserer Publikumsgruppen durch neue Angebotsformate (ABH108)

Ziel des Interreg-V-geförderten Projekts ist die Analyse von drei Dimensionen der Nicht-Publikumsforschung um die Erkenntnisse zur Ableitung von Szenarien und Entwicklungsmaßnahmen für Museen zu nutzen: • Ungleichheitsforschung, um zu ermitteln, wie sich die Besuchenden der Museen im Hinblick auf soziodemographische und sozioökonomische Merkmale, aber auch im Hinblick auf Fragen des Lebensstils und der Freizeitgestaltung und ihrer Perspektive auf die Kulturinstitutionen vom Nicht-Publikum unterscheiden, • Barrierenforschung um zu ermitteln, ob und ggf. welche Barrieren breitere und diversere Publikumsgruppen davon abhalten, die Kulturangebote wahrzunehmen, • Rezeptionsforschung um zu ermitteln, wie die Kulturangebote sowie Kommunikation und Vermittlung auf (bisher) Nicht-Besuchende wirken, welche Erwartungen und Bilder diese mitbringen und wie sie die Angebote bewerten.