Projektdatenbank

Maßnahmenentwicklung gegen Kirschessigfliegenschäden (ABH013)

Das Projekt hatte zum Ziel, Schutzmaßnahmen gegen Schäden der Kirschessigfliege zu entwickeln bzw. ihre Praxistauglichkeit zu überprüfen und zu verbessern. Hierbei wurden Labor-, Halbfreiland- und Freilandversuche durchgeführt, in denen die Wirkung von Pflanzenschutzmitteln und alternativen Methoden wie Einnetzen, Massenfang sowie die Wirkungsweise von Lockstoffen und Repellentien geprüft wurde.

Bodensee Pure (ABH011)

Projektziel war es, 30 bis 40 Leitbetriebe aus Beherbergung, Gastronomie, Produzenten, Einrichtungen für Natur- und Kulturvermittlung und Mobilität für eine „Peer to Peer“ Gästevermittlung zu gewinnen. Die Betriebe sollten grenzüberschreitend voneinander lernen und gemeinsame Angebote entwickeln. Dabei sollte ein Netzwerk von Leitbetrieben rund um den Bodensee entstehen, welches sich um die qualitative und authentische Vermittlung des kulturellen Erbes der Bodensee-Region bemüht und eine Kultur der Zusammenarbeit fördert.

Amphibienleiteinrichtung Wangental (ABH010)

Ziel des Projektes war es, die in den Wäldern östlich und nordöstlich des Wangentals bei Jestetten sowohl auf schweizerischem als auch auf deutschem Gebiet existierenden Amphibienvorkommen dauerhaft zu erhalten und die Barriere, die die Landesstraße L 165 bis zur Realisierung des Projektes für die Amphibien dargestellt hatte, zu überwinden. Der Bau der Amphibienleiteinrichtung soll die Biodiversität im grenzüberschreitenden Wangental und dessen Umgebung erhalten und verbessern.

Digitale Pflanzenschutzmittelübernahme (ABH009)

Das Ziel des Projektes war es die „amtliche“ Pflanzenschutzmittelliste der verschiedenen beteiligten Länder so aufzubereiten, dass Sie einfacher in das Dosierungsberechnungstool XComply implementiert werden kann. Damit soll die Sicherheit für die Landwirte erhöht werden, dass sie mit richtigen Pflanzenschutzmitteldaten arbeiten und sie damit möglichst keine formellen Behandlungsfehler machen zu können.

Koordinationsstelle für den Kleinprojektefonds HRK (ABH007)

Der Kleinprojektefonds (KPF) der Hochrheinkommission (HRK) fördert Klein- und Begegnungsprojekte mit geringerem Gesamtvolumen. Diese Projekte helfen dabei, Grenzen abzubauen, das gegenseitige Verständnis zu vergrößern und als Ziel der europäischen Integration das Zusammenwachsen an der EU-Außengrenze zu fördern. Der Kontakt zum Nachbarn wird etwas Selbstverständliches und bildet aufgrund der neuen, positiven Erfahrung oft ein dauerhaftes Netzwerk.

Geschäftsstelle Hochrheinkommission (ABH006)

Die Geschäftsstelle Hochrheinkommission (HRK) verfolgt das Ziel, vermehrt Interreg-Projekte in die Hochrheinregion zu holen, damit die Zahl der institutionellen Kooperationen steigt und ein Zusammenwachsen des Raumes über die EU-Außengrenze hinweg gefördert wird. Die HRK hat daher bereits für eine kurze Zeit einen entsprechenden, zeitlich befristeten Versuch zum Aufbau eines Interreg-Prozesstreibers unternommen. Nach den positiven Erfahrungen dieser Testphase soll nun ein Interreg-Prozesstreiber auf Dauer etabliert werden.

MINT macht Schule (ABH005)

Dieses Projekt dient dazu, Schülerinnen und Schüler für MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) nachhaltig zu begeistern und im Idealfall einen Berufswunsch zu wecken. Damit leistet das Projekt einen Beitrag zum Angebot an MINT-Fachkräften, die in der Region dringend benötigt werden.

Kleingewässer (ABH004)

Paradiese schaffen für Vögel, Kröten, Libellen und Co. Kleingewässer sind als Habitate und Trittsteinbiotope und durch ihre positiven Auswirkungen im Umkreis von mehreren Kilometern wichtige Elemente zur Förderung und Erhaltung der Biodiversität. In der Bodenseeregion sollen mindestens 60 Kleingewässer entstehen oder renaturiert werden. Durch gemeinsam entwickelte Umweltbildungsmaßnahmen wird die Bevölkerung für diese wichtigen Lebensräume sensibilisiert und die Akzeptanz gesteigert.

Marssonina coronaria (ABH003)

Etwa seit 2010 tritt in den Obstanbauregionen in Süddeutschland, der Schweiz, Italien und Österreich ein neuer Schaderreger, der Pilz Marssonina coronaria, vermehrt auf. Der Pilz befällt die Blätter von Apfelbäumen und führt zu einem vorzeitigen Blattfall. Über den in Europa neuen Schaderreger war bislang wenig bekannt. Im Projekt wurde an der Erforschung der Erregerbiologie, der Sortenanfälligkeit sowie an Möglichkeiten der Regulierung gearbeitet, um der Obstbaupraxis geeignete Maßnahmen zur Bekämpfung des Schaderregers zur Verfügung stellen zu können.

naturWerte (ABH002)

Steigerung der Attraktivität des gemeinsamen Natur- und Kulturerbes: Das Projekt geht diese Aufgabe auf ganz grundlegende Art und Weise an. Es erklärt auf attraktive, teils spielerische Weise, was dieses Natur- und Kulturerbe überhaupt ist und welches Verhalten dazu beiträgt es zu erhalten. Dabei wird das gemeinsame Natur- und Kulturerbe über eine aufeinander abgestimmte Maßnahmenkette Kindern, Jugendlichen („Naturpark macht Schule“) und Erwachsenen (Besucherlenkungsinitiative) nähergebracht.

Thematische Schwerpunkte der IBH (ABH001)

Die Stärkung des Forschungs-, Wissens- und Bildungsraums Bodensee im Rahmen der Internationalen Bodensee-Hochschule IBH war das übergreifende Ziel dieses von der Internationalen Bodensee-Konferenz lancierten Interreg-Projekts. Dieses übergreifende Ziel wurde insbesondere erreicht durch 1) die grenzüberschreitende Stärkung von Innovationen in Lehre und Didaktik, 2) die Produktion von Erkenntnissen in der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis in für die Bodenseeregion zentralen Themenbereichen sowie 3) die grenzüberschreitende Kooperation von Forschenden, Lehrenden und Hochschulen.

Neue Lösungsansätze zum Schutz vor der Kirschessigfliege (#290)

Die Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) ist ein für Europa neuer, invasiver Schädling, der sich auch in der Bodenseeregion rasant ausbreitet. Die Kirschessigfliege befällt im Gegensatz zur heimischen Essigfliege bevorzugt gesunde, erntereife Früchte und bringt insbesondere bei Steinobst, Beerenkulturen und Weinbau ein enormes Schadpotenzial mit sich.

Inverstors Forum (#288)

Vision dieses Projekts ist es, die Vierländerregion Bodensee als eine der attraktivsten zentraleuropäischen Regionen für Unternehmensgründungen und Innovation zu positionieren.

EUROPAN-Wettbewerb Konstanz/Kreuzlingen (#285)

Mit dem Agglomerationsprogramm Konstanz/Kreuzlingen haben sich die beiden Städte Konstanz und Kreuzlingen zusammen mit weiteren acht Umlandgemeinden Ziele und Maßnahmen für die grenzüberschreitende Entwicklung von Siedlung, Landschaft/Freiraum und Mobilität gesetzt.

Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel (#282)

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Strategisches Ziel dieses Projekts ist es, nachhaltige Anpassungsstrategien der Landwirtschaft an den Klimawandel für den IBK-Raum zu entwickeln und diese praxisnah zu vermitteln.

Pflanzenschutzdokumentation für Raumkulturen (#279)

In der Region Alpenrhein wird es auf Grund der sich ständig ändernden Anforderungen immer schwieriger einen regelkonformen Pflanzenschutz durchzuführen. Die unterschiedlichen Vorgaben für die Durchführung und Dokumentation bestehen nicht nur zwischen den verschiedenen Staaten bzw. Teilregionen, sondern auch innerhalb verschiedener Organisationen.

Strategie und Management des Vereins Rhein-Schauen - (#275)

Museum und Rheinbähnle des Vereins Rhein-Schauen befinden sich entlang des Alpenrheins in einem Einzugsgebiet von rund 200.000 Einwohnern. Seit der Jubiläumsausstellung im Jahre 1992 hat sich diese kulturelle Einrichtung erfolgreich weiterentwickelt und sich in der Museums- und Tourismus-Landschaft einen guten Namen geschaffen. Inzwischen ist aber die vorhandene Organisation des Vereins den stetig steigenden Bedürfnissen nicht mehr gewachsen.

BodenseeMeeting - Meeting der Zukunft (#271)

Einzigartig im europäischen Raum, sind im Netzwerk des Projekts 13 Tagungseinrichtungen und Organisationen aus vier Ländern eingebunden. Diese sollen für internationale Eventplaner besser sichtbar sein und als Marke nächtigungswirksame Veranstaltungen im Bereich Meetings, Events, Kongresse und Incentives (MICE) in die Region holen.

Tiefenschärfe - Hochauflösende Vermessung Bodensee - (#270)

Der Bodensee wurde 1893 von Graf Zeppelin und zuletzt im Auftrag der IGKB zwischen 1986 und 1990 nach dem jeweiligen Stand der Technik vermessen. Die Daten reichen für heutige Ansprüche bei weitem nicht mehr aus. Neue technische Entwicklungen ermöglichen zwischenzeitlich eine wesentlich höhere Datendichte und Genauigkeit sowie neue Darstellungen und Analysemöglichkeiten mit großem Informationspotential. Die Internationale Gewässerschutzkommission für den Bodensee ergreift daher die Initiative für eine Neu-vermessung des gesamten Bodensees mit modernen hydroakustischen (Fächerecholot) und laseroptischen (airborne LIDAR) Verfahren zur Herstellung konsistenter hochauflösender Datensätze und hochauflösender digitaler Geländemodelle.

betrifft:rollenbilder (#265)

Festgefahrene Rollenklischees beeinflussen unseren Alltag und Entscheidungen, das zeigt sich besonders in der Arbeitswelt und im Familienleben. Nach einem Bericht der EU Kommission können kulturell und sozial bedingte Einstellungen zu Rollen und Aufgaben, die traditionell als männlich oder weiblich gelten, die Wahlmöglichkeiten von Frauen und Männern in Bezug auf Studium und Arbeitsplatz einschränken.

Entwicklung innovativer Strategien zur Reduzierung des Energieverbrauchs in der Obstlagerung - (#255)

Die technische Intensivierung im Bereich der Obstlagerung hat in den vergangenen Jahrzehnten zu einem deutlich höheren Energieaufwand geführt. Im Zuge steigender Energiepreise und der Forderung nach nachhaltiger Lebensmittelproduktion werden Maßnahmen zur Energieeinsparung für die Obstbauern und den Obsthandel in der Bodenseeregion daher immer mehr zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Ziel des Vorhabens ist daher, geeignete sortenspezifische Strategien zur Reduzierung des Energieverbrauches während der Obstlagerung für ausgewählte Apfelsorten zu entwickeln, welche darüber hinaus einen verbesserten Erhalt der Fruchtqualität gewährleisten.

Kleine Schulen im alpinen Raum: innovative didaktische Modell-Unterstützungssysteme für Lehrerin (#254)

In ländlich-alpinen Regionen stellt die Schule einen zentralen Begegnungsort für die Bevölkerung dar. Lehrpersonen kleiner Schulen sind wichtige „Kulturträger“ und die „Schule im Dorf“ ist ein wesentlicher Standortfaktor für die Attraktivität der Gemeinden. Viele Schulen im ländlich-alpinen Raum sind kleine Schulen, in denen aufgrund der niedrigen Schülerzahl in Mehrjahrgangsklassen unterrichtet wird. Im Zentrum des Forschungsprojekts steht die besondere Situation von Schulleitern, Schulführungsverantwortlichen und Lehrpersonen kleiner Schulen (im Folgenden als Schulteam bezeichnet) sowie die innovativen Modelle altersgemischten Unterrichts, die in diesen Schulen entwickelt worden sind. Darüberhinaus werden notwendige Unterstützungssysteme für Teams kleiner Schulen verglichen und entwickelt. In die Untersuchung werden Grundschulen und Oberstufenschulen miteinbezogen.

2.000-Watt-Städte in der Bodenseeregion (#249)

Das Projekt baut auf die Regionalstudie zu energetischen Effizienz- und Ressourcenpotenzialen des Bodenseeraums und die Charta der 2000-Watt-Städte zur Implementierung der 2000-Watt-Gesellschaft in den Partnerstädten auf. Im neuen Projekt werden zusätzliche Partnerstädte integriert. Bei der Vision einer 2000-Watt-Gesellschaft geht es um eine grundlegende gesellschaftliche Neuorientierung.

Begegnungen am Hochrhein - Kleinprojektefonds - (#248)

Obwohl die Bevölkerung am Hochrhein durch alltägliche Beziehungen und Verflechtungen im Berufsleben, Freizeitbereich, Einkaufsverhalten, Medien etc einerseits selbstverständlich mit der Grenze und über sie hinweg lebt, ist die regionale, grenzüberschreitende Identität nur wenig ausgeprägt.

Der Bodensee - Die Wiege der europäischen Gartenbaukultur (#243)

In der Bodenseeregion hat der Gartenbau eine lange Tradition, die Insel Reichenau gilt als Geburtsort der europäischen Gartenkultur. Die Region verfügt über den größten Spannungsbogen der europäischen Gartenbaugeschichte - von der Alt- und Mittelsteinzeit bis in die Gegenwart haben alle Zeitepochen Spuren hinterlassen, welche heute noch erkennbar oder nachvollziehbar sind.

Spiel ohne/mit Grenzen - (#237)

Durch neue Gesetze, Konzessionierungsverfahren aber auch durch neue Anbieter und Angebote ist der „Glücksspielmarkt“ seit dem letzten Jahr in den Ländern der Bodenseeregion stark in Bewegung. Da auch das Angebot im Internet bzw. von illegalen Automaten enorm zunimmt, wird das „Glücksspiel“ zunehmend zu einem „Spiel ohne Grenzen“.

Gesundheitsnetz Bodenseeraum - Gemeinsam mehr erreichen - (#233)

Das Projekt baut auf den Ergebnissen des Vorgängerprojekts „eHealth Alpenrhein“ auf, in dem Systeme zur Unterstützung und Messung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit durch den Aufbau und die Erfolgsermittlung von Kooperationsbeziehungen entwickelt wurden. Mit diesen Tools können Spitäler messen, wie Sie im Vergleich zu anderen performen (Benchmark) und welche Herausforderungen für organisationsinterne und –übergreifende Kooperationen existieren (Reifegradmodell, Best Practices). Im Rahmen des aktuellen Fortführungsprojekts sollen die entwickelten Instrumente online umgesetzt und für Spitäler die Möglichkeit zur Identifikation von Kooperationsvorteilen und dem gezielten Netzwerkaufbau geschaffen werden.

Stromsparcheck Bodenseeregion - Klimaschutz in einkommensschwachen Haushalten (#226)

Die monatlichen Kosten für Energie- und Wasserverbrauch sind in einkommensschwachen Haushalten sehr hoch, da diese oft auch noch mit wenig effizienten Elektrogeräten ausgestattet sind. Würde diese Energie effizienter eingesetzt, könnten pro Haushalt bis zu mehreren hundert Euro im Jahr eingespart werden. Vorhandene Angebote werden nicht angenommen, andere Zugänge sind notwendig. In Deutschland werden Langzeitarbeitslose zu Stromsparhelfer geschult. Sie beraten diese einkommensschwache Haushalte beim Energie- und Wassersparen und bauen notwendige Energie-sparmittel (z.B. Energiesparlampen, Zeitschaltuhren und Wassersparduschköpfe) kostenlos ein. Die österreichischen und schweizer Partner möchten mit ehrenamtlichen Strukturen, die z.T. schon vorhanden sind, aber das Energiethema noch nicht bearbeiten, nutzen.