Projektdatenbank

Statistikplattform (#121)

Die Vermarktung der internationalen Bodenseeregion als attraktiver Wirtschaftsraum verlangt u. a. statistische Daten, die vergleichbar aufbereitet und wirtschaftlichen und politischen Entscheidungsträgern sowie der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Eine zuverlässige Grundlage hierfür stellen nur regelmäßig aktualisierte, in Zeitreihen verfügbare und übersichtlich dargestellte statistische Daten der regionalen statistischen Ämter dar.

Grenzüberschreitende Vermarktung des Wirtschaftsraums Bodensee (#120)

Der Wirtschaftsraum Bodensee, der sich aus 4 Nationen zusammensetzt, präsentiert sich als eine Einheitunter der Dachmarke Bodenseeland-UNITEDINNOVATIONS. Dies geschieht sowohl auf dem Messestand(einziger Gemeinschafts-Messestand auf der Expo Real ohne Stand-im-Stand-Konzept) als auch in einemgemeinsamen Investor´s Guide sowie einem gemeinsamen Gewerbeimmobilienportal im Internet. Hier stehtjeweils die Region als Ganzes im Vordergrund, die politisch definierten Grenzen werden so durchlässiggemacht und der Abbau der Grenzen in den Köpfen der Menschen gefördert. Neue, grenzüberschreitendeKooperationen und Netzwerke entstehen.

eHealth - (#119)

Die Verbesserung der grenzüberschreitenden Behandlungsprozesse, die durch die Mobilität der Bevölkerung deutlich zunehmen und durch die zunehmende Spezialisierung immer komplexer werden, ist Oberziel des Projekts „eHealth“.

Städte gestalten Zukunft - Gesellschaftlichen Wandel gemeinsam gestalten (#118)

Die zentralen Herausforderungen der Zukunft für Kommunen sind der Energie- und Klimaschutz sowie der demografische Wandel. Auf die Gemeinden werden neue Probleme zukommen, denen mit frühzeitigen Maßnahmen unter Einbezug der BürgerInnen begegnet werden muss. Beide Themen sind bisher zu zaghaft bearbeitet worden, weil die aktuell sichtbaren Probleme in Vordergrund stehen. Es bedarf daher eines deutlichen Anschubs um die beiden Zukunftsthemen langfristig und nachhaltig aufzustellen.

Kooperationsverbund Alpenrhein-Bodensee - MiniTel (#115)

Durch die grenzüberschreitende Kooperation der Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung in Villingen-Schwenningen und dem Forschungszentrum Mikrotechnik der Fachhochschule Vorarlberg in Dornbirn soll eine gemeinsame Technologiebasis und eine Entwicklungsplattform für neue Hybridsysteme in marktspezifischen Ausführungsformen u.a. für die Medizintechnik, die Waren- und Produktionslogistik sowie von Identifizierungs- und Zutrittskontrollsystemen geschaffen werden.

Rettung der Obstgarten-Vogelarten - (#113)

Hauptziel dieses Projektes ist die Verbesserung des Obstgarten-Vogelartenbestands in der Bodensee-Region, indem ehemals typische Vogelarten (z.B. Gartenrotschwanz, Wendehals, Wiedehopf und Steinkauz) sich in dieser Region wieder verstärkt ansiedeln und Vogelarten, die die Region bereits verlassen haben, zurückkehren.

Renaturierung von Auenwäldern am Bodensee - (#111)

Mit dem gemeinsam von Behörden und Nichtregierungsorganisationen getragenen Projekt wird erstmals eine umfassende und länderübergreifende Schutzstrategie für die noch vorhandenen Auenwälder der Bodensee-Region entwickelt. Während der Bodensee noch im 19. Jahrhundert weitgehend natürliche Ufer besaß, sind heute rund 50 Prozent der Seeufer hart verbaut oder erheblich verändert.

Zukunftsstrategie Untersee - (#105)

Um im zunehmenden Wettbewerb der Urlaubsregionen besser bestehen zu können, wollen dreizehn Kommunen und zwei Tourismuseinrichtungen am Untersee des Bodensees das zehn Jahre alte Tourismusleitbild überarbeiten und eine neue, gemeinsame Zukunftsstrategie entwickeln.

Optimierung der Polizeiarbeit im Bodenseeraum - (#104)

In dem Projekt soll eine Machbarkeitsstudie zu den Themen „Verbesserung der grenzüberschreitenden polizeilichen Kommunikation“, „Entwicklung von gemeinsamen Standards für Kriminalitätsstatistiken“ sowie „Vernetzung von Präventionsaktivitäten der Jugendkriminalität“ erstellt werden. Bisher hat sich die grenz­überschreitende Kooperation polizeilicher Zusammenarbeit vor allem auf die Ebene der Leitungsfunktion beschränkt.

Tageskarte Euregio Bodensee (TKEB) - (#102)

Dieses Projekt ist die Fortsetzung zweier gleichnamigen Interreg IIIA Projekte, die die Schaffung eines harmonisierten ÖPNV-Angebots im Bodenseeraum - durch die Einführung der Tageskarte Euregio Bodensee - als Resultat hatten. Die Verlagerung insbesondere des Ausflugverkehrs, im Sinne der Bodensee-Agenda 21 von der Strasse auf die umweltfreundlichen öffentlichen Verkehrsmittel, steht weiterhin im Mittelpunkt dieses Folgeprojektes.

Leistungsverbund Orchestermusik (#097)

Die übergeordnete Vision des vorliegenden Projektes besteht in der dauerhaften Vernet-zung bestehender Musikkörper (Chöre, Orchester) des Programmgebietes zum Zwecke der Schaffung eines leistungsfähigen Verbundes für die Durchführung ambitionierter Symphoniezyklen in der Region. Die dadurch zu erwartende qualitative und quantitative Verbesserung der Kulturangebote im Orchestermusikbereich wird selbst bei bestehenden Budgetrestriktionen der einzelnen Musikkörper zu einer Steigerung der Standort- und Lebensqualität führen, indem Synergien effizient genutzt und durch die Vernetzung ein Mehrwert geschaffen wird.

Schule im alpinen Raum (#096)

Generell erfährt der alpine und nicht anders der periphere Raum einen Rückgang der Bevölkerung, insbesondere der ersten beiden Jahrzehnte der Bevölkerungspyramide, und damit verbunden einen spürbaren Umbau der Altersstruktur. Das soziale Gefüge insgesamt und auch die Schule sind in dieser Entwicklung bedroht. Für die Gemeinde- und Regionalentwicklung bedeuten Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur neue Herausforderungen.

Betriebsmanagement im Obstbau (#095)

Im Rahmen von Interreg IIIA Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein Projektes 46 „BoGO“ wurde in einer 3jährigen Studie die wirtschaftliche Situation schweizerischer und deutscher Obstbaubetriebe der Bodenseeregion analysiert. 25% der deutschen Betriebe erwirtschaftete keinen Gewinn. Hierfür waren v.a. mangelnde Betriebsleiterfähigkeiten entscheidend. Auf Schweizer Seite war die Verschuldung der Betriebe frappierend. Insgesamt besteht Unsicherheit zur Finanzierung von Wachstumsbetrieben. Die geringe Flächenausstattung der Schweizer Betriebe weist auf einen strukturellen Rückstand hin und macht betriebliches Wachstum dringend erforderlich. Die Wettbewerbssituation im EU-Raum und der Schweiz zwingt die Obstbauern zu Produktivitätssteigerung und Gewinnmaximierung. In beiden Ländern steigt dadurch der Anspruch an die Mangagementkompetenz der Betriebsleiter. Neue Produktionsauflagen erzeugen die Nachfrage nach Unterstützung bei der Dokumentationspflicht.

FLABO - Flammschutzmittel in Bodensee-Organismen (#092)

Ziel des Projektes ist die Untersuchung des potenziellen Überganges von Schadstoffen im Sediment auf Muscheln und Fische im Bodensee. Die frühzeitige Erfassung von Umweltbelastungen in der Nahrungskette und der potenziellen Auswirkungen auf den Menschen ist eine Grundlage zur Entwicklung von Vermeidungsstrategien, die zugleich dem Erhalt der natürlichen Ressource Bodensee dient.

Bodenseeagenda 21 2008-2010 (#091)

Die Bodensee Agenda möchte als Projekt der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK) deren Bodensee­leitbild in Richtung Nachhaltigkeit weiterentwickeln und die Beschlüsse der Umweltkonferenz von Rio maßgeschneidert in der Region umsetzen. Hierzu sollen die vielfältigen, bereits vor Ort laufenden Aktivitäten der lokalen Agenden unterstützt, gefördert und vernetzt werden.

IBK-Geschäftsstelle 2008 - 2013 (#090)

Die IBK hat bereits ab 1994 mit dem Regio-Büro Bodensee eine Anlaufstelle für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit eingerichtet. Da die IBK ab 1998 räumlich erweitert wurde und sich die Intensität der Zusammenarbeit stetig erhöht hat, wurde per Jahresbeginn 2003 eine ständige Geschäftsstelle eingerichtet. Im Zeitraum vom 1.1.2003 bis 31.12.2007 wurden durch das INTERREG IIIa-Programm ABH die Personalmittel und der laufende Betrieb dieser Geschäftsstelle gefördert. Aufgrund der bewährten Arbeit haben die Regierungschefs der IBK-Länder und –Kantone am 1.12.2006 die Weiterführung der Geschäftsstelle über das Jahr 2007 hinaus bis 2013 beschlossen.

Deutsch-schweizerisches Literaturfestival (#089)

Nachdem feststand, dass die CRIMINALE, das größte Festival deutschsprachiger Kriminalromanautoren, 2009 in Singen stattfinden würde, war den Initiatoren schnell klar, dass im deutsch-schweizerischen Grenzgebiet die Schweiz in das Festival einbezogen werden sollte. Erstmals würden an einer CRIMINALE mehr Autoren aus der Schweiz teilnehmen können, die bisher aus Entfernungsgründen dem jährlichen Autorentreffen fernbleiben mussten. Außerdem sahen sie in dem Krimifestival die einmalige Chance, die deutsch-schweizerische Grenzregion als Literaturfestivallandschaft zu etablieren, den grenzüberschreitenden kulturellen Austausch ein gutes Stück voran zu treiben und das touristische Angebot um eine attraktive Veranstaltung zu bereichern.

Umsetzungsprojekt Plattform für Projekt- und Prozessmanagement (#079)

Im Rahmen von Vorprojekten konnte festgestellt werden, dass der überbetriebliche Austausch zugeschäftsrelevanten Themen und Problemstellungen gewünscht und geschätzt wird. DieseUntersuchuchungen wurden in Vorarlberg, Liechtenstein und der Ostschweiz (project orientationinternational) und im Raume Ravensburg (Projekt der Hochschule Rabvensburg-Weingarten) durchgeführt.Die Erfahrungen des ITEM an der Uni St. Gallen - mit langjähriger Erfahrung im Bereich vonGrossunternehmen - haben diesen Bedarf bestätigt. Gemeinsam wollen die Partner ihr Know-How,vorhandene Erfahrungen und Kompetenzen bündlen und sie im Rahmen einer Plattform den KMU in derRegion zur Verfügung stellen. Dabei soll in erster Linie das Konzept des Arbeitskreises für denüberbetrieblichen und überregionalen Austausch- und Entwicklungsprozess genutzt werden.

Sanieren mit GRIPS (#073)

Hauptziel dieses Projektes ist die Förderung von energieeffizientem und ökologischem Bauen und Sanieren sowie die der Nutzung erneuerbarer Energieträger als wesentlichen Beitrag zur Sicherung der zukünftigen Energieversorgung und zum Umwelt- und Klimaschutz.

Rheinufer Gailingen - Diesenhofen (#072)

Durch ein grenzüberschreitendes Entwicklungskonzept zu den Handlungsschwerpunkten „Freizeit- und Erholungsbereich Rheinufer“, „Landschaftsökologie“ und „Sanfter Tourismus“ soll das Zusammenwachsen für die beiden durch den Rhein getrennten Gemeinden Gailingen (D) und Diesenhofen (CH) gefördert und der tatsächliche Lebensraum für die Bürger über die nationalen Grenzen hinweg erweitert werden.

Ein Marathon 3 Länder (#071)

Die Etablierung einer grenzüberschreitenden Laufsportveranstaltung im Dreiländereck Deutschland/ Österreich/Schweiz am Bodensee ist das Ziel dieses Projekts.

Positionierung Tourismusregion internationaler Bodensee zur Optimierung des Destinationsmanagements (#070)

Der Bodensee ist international als Urlaubsregion bekannt und verfügt über eine hohe touristische Anziehungskraft. Jährlich werden etwa 11 Mio. Übernachtungen in der Bodenseeregion generiert. Der Tourismus ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in der Region, der Einkommen und Arbeitsplätze sichert.1998 wurde die Internationale Bodensee Tourismus GmbH (IBT) als Dachverband der Bodensee-Anrainer gegründet. Aufgabe der IBT ist die überregionale touristische Vermarktung der Gesamtregion. Die IBT GmbH hat sich rd. zehn Jahre nach ihrer Gründung neu aufgestellt. Durch eine Neustrukturierung im Bereich ihrer Gesellschafter (alle Gebietskörperschaften / Tourismusorganisationen in den drei Anrainerländern und dem Fürstentum Liechtenstein sind direkt oder indirekt Gesellschafter der IBT GmbH) wurde eine wichtige Voraussetzungen für die Anpassung einer internationalen Positionierung der Region Bodensee als Tourismusdestination und für die Optimierung des Destinationsmanagement geschaffen.

Vorbereitung Masterstudiengang „Frühe Kindheit“ (#068)

Die Pädagogische Hochschule Thurgau und die Universität Konstanz schaffen im Einzugsgebiet der Internationalen Bodenseehochschule IBH auf Herbst 2011 einen Masterstudiengang und gleichzeitig ein Kompetenzzentrum zur frühen Kindheit. Die Bedeutung der Frühen Kindheit kommt – sowohl in Deutschland und in der Schweiz – heute immer mehr ins Bewusstsein: In den ersten Lebensjahren werden Fähigkeiten und Fer-tigkeiten in einem Masse erworben, wie in keinem späteren Entwicklungsabschnitt. Wichtig ist, dass für alle Kinder ein positiver und auch gesundheitsfördernder Lebensraum geschaffen wird, in dem sie ihre motorischen, sprachlichen, kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten entwickeln können und ihr Interesse aufgenommen und ihr Bewegungsdrang gestillt wird. Im selben Masse, wie diese Phase hohe Chancen für die Entwicklung von Kindern in sich birgt, bestehen auch Risiken.

Die Seeforelle des Bodensees: Maßnahmen zur Identifikation und Sicherung ihrer Laichplätze (#064)

Primäres Ziel dieses Projektes ist die Sicherung und Erhöhung des Bestandes der im Bodensee und in seinen Zuflüssen heimischen Seeforelle. Hierzu soll zuerst untersucht werden, inwiefern neben dem bereits bekannten Aufstieg der Seeforelle in den Vorder- und Hinterrhein, auch in andere Zuflüsse des Bodensees (z.B. Bregenzer Ach, Laiblach, Argen, Rotach oder Schussen) sowie in den Nebenflüssen des Alpenrheins geeignete Laichgründe vorhanden sind.

Der Weg der Schwabenkinder (#063)

Mit einem ausgeschilderten Themenweg entlang des Weges der sog. Schwabenkinder wird deren grenzübergreifendes sozialgeschichtliches Schicksal aufgearbeitet und präsentiert. Als Schwabenkinder werden Bergbauernkinder bezeichnet, die aus Vorarlberg, (Süd-)Tirol und der Schweiz in früheren Jahrhunderten aus Armut alljährlich im Frühjahr durch die Alpen zu den sogenannten „Hütekindermärkten“ hauptsächlich nach Oberschwaben zogen, um dort als Arbeitskräfte für eine Saison an Bauern vermittelt zu werden.

Zukunftsfähige Landbewirtschaftung (#061)

Kompetentes Planen und Bauen von landwirtschaftlichen Betrieben als Beitrag zu deren Standort- und Zukunftssicherung steht im Mittelpunkt dieses von elf Partnern getragenen grenzüberschreitenden Projektes.

Grenzüberschreitende Kulturlandschaft Hegau-Schaffhausen (#060)

Mit dem Projekt soll die Grenzregion Hegau-Schaffhausen als Tourismusregion gestärkt und insbesondere als Kulturlandschaft touristisch lanciert werden. Durch die thematische Vernetzung von „Kultur und Landschaft“, „Kultur und Natur“, „Kultur und Genuss“ sowie „Kultur und Freizeit“ sollen die Zusammenhänge zwischen Natur-, Kultur- und historischer Landschaft sichtbarer und erlebbarer gemacht werden.