Projektdatenbank

IBH Lab Seamless Learning - Management (ABH046)

Wissen und Qualifikationen und damit Aus- und Weiterbildung kommen eine Schlüsselrolle im Standortwettbewerb zu. Oftmals entstehen jedoch Reibungsverluste und Brüche zwischen den verschiedenen Bildungskontexten, wie z.B. zwischen Schule und Ausbildung oder Privat- und Arbeitsleben. Ziel des IBH-Labs Seamless Learning ist es, die inhaltliche, didaktische und technische Grundlage für eine Seamless Learning Konzeption, d.h. für ein lebenslanges, nahtloses Lernen, für den Bodenseeraum zu schaffen und die Erfahrungen in die Entwicklung und Durchführung von konkreten Praxisprojekten einzubinden.

IBH-Lab KMUdigital i4Production (ABH045)

Ziel ist die Entwicklung und Simulation einer vernetzten Prozesslandkarte 4.0 – d.h. ein Business-Eco-System – im Bodenseeraum auf Basis dreier Modellfabriken in drei Ländern. Dazu müssen Daten aus intelligenter Produktion und Logistik in dieser beispielhaften grenzüberschreitenden Lieferkette in ein Datenökosystem der Industrie 4.0 integriert werden. Die digitale Prozesskette soll einerseits hinsichtlich der Ausbildung junger Studierender und Berufstätiger zur Entwicklung neuer Prozessabläufe und Geschäftsmodelle dienen, andererseits bei Vertretern von regionalen KMU Verständnis für die sich ergebende Chancen und Risiken wecken und sie wissenschaftlich begleiten und fördern.

IBH-Lab KMUdigital DigiNav (ABH044)

Ziel des geplanten Forschungsprojektes ist es, ein Vorgehen für die systematische Erhebung, Analyse, Priorisierung und Umsetzung der Digitalisierungspotenziale in klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) zu entwickeln. Im Gegensatz zu bestehenden Ansätzen soll im ersten Schritt nicht von den technologischen Möglichkeiten, sondern vom Nutzen und vom ganzheitlichen Beitrag zum Geschäftserfolg ausgegangen werden.

IBH-Lab KMUdigital DAB (ABH043)

Die Digitalisierung wirkt sich sowohl auf organisatorische Bereiche, wie Investitionsvolumina, Personalqualifizierung, Gewinnung von Fachkräften und Organisationsstrukturen aus, als auch auf die Unternehmensumwelt, wie politische, rechtliche, infrastrukturelle und kompetenzfördernde Rahmenbedingungen. In dem Einzelprojekt Digitale Agenda Bodensee sollen genau diese Herausforderungen mit den relevanten Stakeholdern umfassend bearbeitet werden. Darauf aufbauend sollen Rahmenbedingungen entwickelt werden, um den KMU eine bestmögliche Infrastruktur für Innovationen, intelligente Weiterbildungsmaßnahmen und eine erfolgreiche digitale Transformation bieten zu können. Die aktive Gestaltung dieser Rahmenbedingungen gelingt über einen interdisziplinären und länderübergreifenden Wissensaustausch der beteiligten Hochschulen und insbesondere im engen Dialog mit den KMU.

IBH-Lab KMUdigital - Management (ABH042)

Das IBH-Lab KMUdigital ist ein Forschungs- und Innovationsnetzwerk von Hochschulen und Praxispartnern aus der Wirtschaft, insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Das Lab unterstützt KMU in der Bodenseeregion bei der Bewältigung, Umsetzung und Implementierung der rasant fortschreitenden industriellen Digitalisierung. Acht Hochschulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erarbeiten dafür in sechs Einzelprojekten interdisziplinär anwendungsorientierte Lösungen, stets unter Beachtung folgender Fragestellungen: Wieviel Digitalisierung muss in den Mittelstand, damit dieser wettbewerbsfähig bleibt? Wieviel Digitalisierung passt in den Mittelstand, unter Berücksichtigung finanzieller und personeller Ressourcen? Gemeinsam mit KMU leisten wir einen nachhaltigen Beitrag zur Förderung des Wissens-, Innovations- und Technologietransfers sowie damit auch zur Standortattraktivität der Bodenseeregion. Denn unser übergeordnetes Ziel ist, die internationale Bodenseeregion auch im digitalen Wandel als einen der wettbewerbsfähigsten und dynamischsten Wirtschaftsräume Europas zu sichern.

IBH Living Lab "Active & Assisted Living", Abbau von AAL-Barrieren (ABH041)

Dieses Einzelprojekt schafft die Rahmenbindungen für AAL-Vorhaben im Bodenseeraum. Es werden theoretische und methodische Grundlagen erstellt, Testwohnungen geschaffen, Testpersonen gewonnen, Technologien sowie Dienstleistungen systematisiert und Voraussetzungen zu deren Implementierung aufgezeigt, Geschäftsmodelle entwickelt und Möglichkeiten für den Wissenstransfer demonstriert. Die Informationen stehen der Öffentlichkeit zur Verfügung.

IBH Living Lab "Active & Assisted Living" Management (ABH040)

Das IBH Living Lab AAL ist ein Netzwerk von Hochschulen, Sozialdienstleistern und Technologieanbietern in der internationalen Bodenseeregion, das Menschen mit dauerhafter Beeinträchtigung der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Teilhabe in Reallaboren zu digitalen Innovationen verhilft, die der Aufrechterhaltung und Steigerung ihrer Lebensqualität dienen.

Blühendes Bodenseeland (ABH039)

Die Lebensbedingungen von Insekten haben sich in den letzten Jahrzehnten stark verschlechtert. Ziel des Projektes war es daher, mehr Lebensräume und ein größeres Nahrungsangebot für bestäubende Insekten zu schaffen. Durch die Gewinnung, Information, Weiterbildung und Beratung von Akteuren, die sich gemeinsame mit dem Naturschutz aktiv auf ihren Flächen für eine bienen- und insektenfreundliche Bewirtschaftung und Pflege einsetzen, sollen künftig Flächen insektenfreundlicher bewirtschaftet und vielfältiger gestaltet werden.

micelab:bodensee (ABH038)

Ziel der grenzüberschreitenden Kooperation aus 13 Partnern (CH, AT, D, FL) war es, Forschungs- und Weiterbildungsmodule zum Thema „lebendige Begegnungskultur“ in der Bodenseeregion durchzuführen. Damit sollte dem Wandel der MICE (Meetings, Incentives, Congresses, Events)-Branche durch Themen wie Digitalisierung oder Nachhaltigkeit aktiv begegnet werden, Mitarbeitende dafür sensibilisiert und die Tagungswirtschaft am Bodensee gestärkt werden.

Wein und Wissen am Bodensee (ABH037)

Das Hauptziel war und ist mit dem gemeinsamen Thema und Markenleitprodukt Wein über die Grenzen hinweg zusammen zu arbeiten, die Vierländerregion Bodensee zu fördern und den Bekanntheitsgrad zu steigern, dabei eine gemeinsame Marketingplattform Internationale Weinregion Bodensee zu etablieren. Weitere Ziele: Wiederbelebung, Bewahrung sowie Steigerung der Attraktivität der Weinkulturlandschaft; Schaffen von zielgruppenadäquaten Angeboten und Produkten; Förderung wirtschaftlicher Perspektiven; Etablierung eines internationalen Netzwerks; Austausch, Kommunikation sowie Forcierung gemeinsamer grenzüberschreitender Kooperationen; Wissensaustausch zwischen den einzelnen Akteuren.

Laufenburger Acht (ABH035)

Die beiden Laufenburg, Laufenburg (Baden) und Laufenburg (Aargau), legen gemeinsam einen 6,2 Kilometer langen Rundweg durch die beiden Städte direkt am Rhein an. Da es drei Rhein-Übergänge in diesem Abschnitt gibt, können die Benutzer des Rundweges immer wieder zwischen den beiden Städten und Ländern hin- und herwechseln. Daher auch der Name "Laufenburger Acht".

Bodenseegärten (ABH034)

Neue innovative und nachhaltige Produkte und Angebote im Bereich „Natur und Kultur im Garten“ werden lanciert und die grenzüberschreitende Attraktivität des gemeinsamen Natur- und Kulturerbes wird gesteigert. Damit werden auch mehr Besucher das Natur und kulturelle Erbe im Programmgebiet besuchen. Wir wollen sensibilisieren für die Themen der Natur und Kultur / des Gartens und Vorbildfunktion ausüben. Zudem möchte sich der Verein Bodenseegärten zukünftig mehr in die Breite entwickeln, d.h. er möchte das Thema Gärten in verschiedenen Kreisen weiter etablieren (Bevölkerung, Tourismus (Hotellerie, Gastronomie), Wirtschaft, Kommunen/Gemeinden, Politik etc.). Damit soll auch nicht zuletzt all diesen Gruppen einen oft "einfachen" Weg zur nachhaltigen/sanften Entwicklung aufgezeigt werden. Es entsteht damit auch eine gemeinsame Bodensee-Identität und die Beteiligten werden motiviert, näher zusammenzuarbeiten, sich auszutauschen und voneinander zu lernen – nicht nur im grünen Bereich.

Alltagsintegrierte Sprachförderung (ABH033)

Der alemannische Dialekt gehört rund um den Bodensee zum sprachlichen Alltag. Kinder in Deutschland, Österreich und der Schweiz in deutschsprachigen Familien lernen den alemannischen Dialekt oder eine regional gefärbte Umgangssprache (Regiolekt) als erste Sprache. Für die Kindergärten der Bodenseeregion stellt sich daher die Frage, ob die Kindergarten-Fachkräfte besser Dialekt oder Standardsprache mit den Kindern sprechen sollen. Deshalb untersuchte das Forschungsprojekt «Sprachförderung im Kindergartenalltag in Dialekt und Standardsprache im Kontext von Mehrsprachigkeit» (SpriKiDS) den Umgang mit Dialekt und Standardsprache, die Sprachförderung und die sprachlichen Fortschritte der Kinder mittels Videobeobachtung, Sprachstandserhebung und Fragebogen. In einer länderübergreifenden Fortbildung wurden die Fachkräfte in den Strategien der alltagsintegrierten Sprachförderung für den Kindergarten weitergebildet.

Elektrifizierung der Hochrheinstrecke (ABH032)

Die Zugstrecke zwischen Basel-Erzingen-Schaffhausen ist eine Bahnstrecke im Eigentum der DB-Netze, die mehrfach die D-CH-Grenze überquert. Diese Strecke ist zwischen Basel Bad. Bf und Erzingen auf einem letzten Teilstück von ca. 74 km noch nicht elektrifiziert. Ziel ist es, die Hochrheinstrecke zwischen Basel-Erzingen im vorhandenen Lückenschluss zu elektrifizieren, damit ein durchgängiger elektrischer Verkehr zwischen Basel und Singen und weitergehende Durchbindungen über die D-CH-Grenze möglich sind. Die Planungsphase 3 und 4 soll im Rahmen dieses Interreg-Projektes umgesetzt werden.

Vierländerregion Bodensee (ABH031)

Projektziel war es die nationale und internationale Wahrnehmung der Region als zukunftsorientierten Wirtschaftsraum darzustellen, der durch einen grenzüberschreitenden und gut funktionierenden Arbeitsmarkt, eine vielfältige Innovations- und Forschungslandschaft sowie hervorragender Infrastruktur und optimale internationale Verkehrsanbindung gekennzeichnet ist und die Bewohner der Region von der hohen Lebensqualität profitieren. Dadurch durch soll die grenzüberschreitende Zusammenarbeit sowie Netzwerke gestärkt und weiter ausgebaut werden. Dies soll durch die Vernetzung der bestehenden Institutionen vorangetrieben werden. Die Vierländerregion Bodensee soll auch über die Grenzen hinweg als Markenzeichen etabliert und bekannt werden, sodass die Standortpromotion als Wissens- und Wirtschaftsstandort verstärkt und forciert wird.

KIG – Kinder im seelischen Gleichgewicht (ABH030)

Das Projekt "KIG – Kinder im seelischen Gleichgewicht" hat das Ziel, in der Bodenseeregion die psychische Gesundheit von Kindern zu fördern, psychischen Erkrankungen bei Kindern entgegenzuwirken, bestehende Angebote über die Grenzen hinweg zu vernetzen und die Zusammenarbeit im Bereich psychische Gesundheit zu verbessern.

DiagNet (ABH029)

Das Projekt „DiagNET- Diagnostik der Zukunft“ zielt auf die Entwicklung und Anwendung neuer Diagnoseverfahren in einem Kompetenznetz von Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin in der Vierländerregion Bodensee und darüber hinaus ab. Diese sollen in den Kliniken aber auch in Arztpraxen sowie Laboren vor Ort einsetzbar sein und somit lange Wege ersparen. Damit wird die medizinische Versorgung ländlicher Räume deutlich verbessert. Im Fokus stehen diagnostische Verfahren zum Nachweis gefährlicher Krankenhauskeime, zur Antibiotika- Kontrolle in der Intensivmedizin, zur Messbarkeit eines gesunden Lebensstils sowie zur Digitalisierung in der Diagnostik.

Reaktives Fügen von Mikrosystemen (ABH028)

Ziel dieses Projekts war es, das reaktive Fügen, ein bei Raumtemperatur ablaufender innovativer Lötprozess, durch geeignete Maßnahmen derart zu optimieren, dass dadurch die Anwendung des Prozesses für empfindliche Bauelemente ermöglicht wird. Zu den empfindlichen Bauelementen zählen insbesondere Chips aus Silizium und Glas und dünne Glasdeckel als Verkapselung von Keramik-Gehäusen. Weitergehende, übergeordnete Ziele waren die Stärkung der institutionellen Zusammenarbeit in der Region sowie der grenzüberschreitenden Forschungskapazitäten durch die Zusammenarbeit von Hahn-Schickard (Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V.) mit Sitz in Villingen-Schwenningen, Deutschland und der Empa (Swiss Federal Laboratories for Materials Science and Technology) in Dübendorf in der Schweiz.

Migration nach Vorarlberg und Oberschwaben (ABH027)

Ziel des Projektes ist die wissenschaftliche Bearbeitung des Themas Migration in Vergangenheit und Gegenwart in Oberschwaben und Vorarlberg sowie die Umsetzung des Erarbeiteten in Ausstellungen, Sammlungskonzeptionen, kleineren Forschungsprojekten und museumspädagogischen Projekten. Die Museen wollen sich der Herausforderung stellen, eine tagesaktuelle gesellschaftspolitische Diskussion zu führen und ihren Beitrag zu Integration von Migrant/innen zu leisten.

IBK-Kleinprojektefonds (ABH026)

Interreg – Kleinprojekte verfolgen das Ziel, die grenzüberschreitende institutionelle Zusammenarbeit zu verbessern und Projekte zu fördern, die auf Erfahrungsaustausch, Wissenstransfer und Netzwerkbildung abzielen und die Grundlage für weitere gemeinsame Projekte schaffen bzw. konkrete Ergebnisse mit Mehrwert für die Region erzielen. Ebenso soll die traditionelle Verbundenheit der Menschen in den Grenzregionen gestärkt und die Identifizierung mit der Bodenseeregion erhöht werden. Gefördert werden auch Vorhaben, die Modellcharakter besitzen, zur Umsetzung territorialer Strategien beitragen oder neuartige Ansätze für gemeinsame Herausforderungen in der Bodenseeregion entwickeln. Ziel der Interreg-Begegnungsprojekte ist es, vertrauensvolle grenzüberschreitende Beziehungen auf lokaler und regionaler Ebene zu stärken sowie das gegenseitige Verständnis, das Wissen um die Region und die regionale Identität zu erhöhen.

IBK-Kompetenzzentrum (ABH025)

Die Internationale Bodenseekonferenz (IBK) ist ein kooperativer Zusammenschluss der an den Bodensee angrenzenden und mit ihm verbundenen Länder und Kantone Baden-Württemberg, Schaffhausen, Zürich, Thurgau, St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Fürstentum Liechtenstein, Vorarlberg und Bayern. Die IBK hat sich zum Ziel gesetzt, die Bodenseeregion als attraktiven Lebens-, Natur-, Kultur- und Wirtschaftsraum zu erhalten und zu fördern und die regionale Zusammengehörigkeit zu stärken. Durch die politische Abstimmung und gemeinsame Projekte leistet die IBK einen nachhaltigen Beitrag zur Überwindung der Grenzen in der Region.

Grenzüberschreitende Verkehrsverbesserungen (ABH024)

Der Kanton Thurgau, die Stadt Kreuzlingen und die Stadt Konstanz untersuchten gemeinsam, wie die grenzüberschreitende Mobilität sowohl für den Kfz- als auch für den Schienenverkehr verbessert werden kann. Dazu wurden zwei Untersuchungen durchgeführt: Einerseits die Machbarkeit für die Öffnung eines weiteren Grenzübergangs für Kfz, zum anderen wurde die Möglichkeit der Verdichtung des Bahntaktes im grenzüberschreitenden Schienenverkehr untersucht.

GreenSan (ABH023)

Der Fokus des Projekts GreenSan richtet sich auf die Themenbereiche Ressourcen, Wirtschaftlichkeit und Qualität in der Sanierung. Diese Themen sollen zukünftig selbstverständlich in die Planung und Umsetzung von Sanierungsvorhaben miteinfließen und somit die umfassende Nachhaltigkeit der Vorhaben garantieren.

Bestimmungssystem Lagerschäden (ABH022)

Entwicklung eines Software-gestützten Bestimmungssystem zur Reduzierung von Lagerschäden im Obstbau. Durch schnelle Identifizierung von physiologischen und parasitären Lagerkrankheiten und Empfehlung von Maßnahmen, sollen Verluste verringert und somit die Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit verbessert werden. Der Zugang ist dabei für alle Anwender frei und kostenlos.

Radweg Arlen (D) - Wiesholz (CH) (ABH021)

Das ehemals nur geschotterte bzw. gesplittete Wegstück zwischen dem Ortsteil Wiesholz der Schweizer Gemeinde Ramsen und dem Rielasinger Ortsteil Arlen auf Deutscher Seite ist durch den Ausbau und die Asphaltierung nun auch für Inlineskater und Rennräder gut befahrbar. Damit soll auch der grenzüberschreitende sanfte Tourismus abseits schmaler und stark befahrener Straßen gefördert werden. Ziel war auch ein Lückenschluss im bestehenden Radwegenetz und die Verbesserung der Anbindung der Region an den Fernradweg Bodensee - Neckar herzustellen.

Low-Tech Gebäude (ABH020)

Als bewusster Kontrapunkt zur immer stärkeren Technisierung von Gebäuden sollen als Ziel des Projektes länderübergreifend und koordiniert „Low Tech“-Gebäudekonzepte analysiert und entwickelt werden, ohne auf hohe energetische Standards und weitgehende Reduktion von CO2-Emissionen zu verzichten. Unter Low-Tech-Gebäuden sind im Projektzusammenhang Bauten zu verstehen, die so konzipiert sind, dass ein möglichst geringer technischer, energetischer und finanzieller Input bei möglichst geringem Energieverbrauch im Betrieb erreicht wird.

Klimafreundliches Pendeln (ABH019)

In mehreren Pilotversuchen zur Verkehrsverlagerung und -verbesserung wurde exemplarisch an den Grenzpendelnden am Hochrhein untersucht, wie sich die CO2-, Lärm- und Schadstoffemissionen sowie der Flächenverbrauch beim Berufsverkehr reduzieren lassen. Im Rahmen von zwei öffentlichen Fachveranstaltungen wurden die Ergebnisse und Erfahrungen verbreitet und ein Impuls für klimafreundlichere Mobilität am Hochrhein gegeben.

Demografie-Netzwerk (ABH018)

In Kantonen, Landkreisen, Städten und Gemeinden wird es Anpassungen an die Veränderungen des demografischen Wandels geben müssen. Diese Veränderungen betreffen beispielsweise die Art und Weise des Zusammenlebens, die Versorgung der Bevölkerung oder die Infrastruktur. Im Projekt „Demografie-Netzwerk“ haben sich Partner aus unterschiedlichen Gebietskörperschaften (Gemeinde, Stadt, Landkreis, Kanton) zusammengeschlossen, um gemeinsam zu agieren. Sie alle stehen vor ähnlichen Herausforderungen, die sich speziell auch im ländlichen Raum durch den demografischen Wandel ergeben. Schwerpunkt des Vorhabens war der Austausch zu konkreten Umsetzungen, wobei die Verwirklichungen vor Ort (Reallabore) stets auf eine langfristige Wirkung abzielten. Zudem wurden innovative Methoden erprobt, die unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und relevanten Stakeholdern umgesetzt wurden.

betrifft: Frauen entscheiden (ABH017)

In den drei Regionen sind Frauen in Entscheidungs- und Führungsfunktionen nach wie vor stark untervertreten. Und hier setzte das neue Projekt an: Es ermutigte Frauen jeden Alters, ein Amt oder eine Funktion in einer Führungs- oder Entscheidungsposition anzustreben. Es informierte und unterstützte die Sensibilisierung und die Bewusstseinsbildung zur Vertretung von Frauen in Führungs- und Entscheidungspositionen. Im Weiteren sensibilisierte und schulte das Projekt Medienschaffende zur Präsenz von Frauen und Männern in den Medien und in der Vermeidung von Rollenstereotypen in der Berichterstattung.