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Mit unserem Newsletter informieren wir Sie drei- bis viermal im Jahr über aktuelle Ereignisse und die neuesten Entwicklungen rund um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Vierländerregion.

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Über Nacht schlossen die Mitgliedstaaten ihre Grenzen innerhalb der Europäischen Union. Die wirtschaftliche Lage der Mitgliedstaaten verschlechterte sich drastisch. Doch die Krise hat den unglaublichen Einfallsreichtum und die Solidarität zwischen den Völkern Europas verstärkt gezeigt und einmal mehr belegt, dass die grenzüberschreitende Zusammenarbeit nicht nur von den Bürgern Europas gewünscht wird, sondern auch für den Lebensunterhalt vieler von ihnen von wesentlicher Bedeutung ist.

Am 17. März 2020 tagte der international besetzte Lenkungsausschuss, das Projektauswahlgremium des Interreg Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein Programms. Damit Grenzüberschreitendes Arbeiten auch in der Coronazeit gewährleistet wird, fand die Sitzung im Rahmen einer zweistündigen Telefonkonferenz statt.

Bald ist es so weit: Überlingen feiert bis zum 18. Oktober 2020 ein sommerlanges Gartenfest. An 179 Tagen ist viel geboten in der gesamten Stadt. Auch das Interreg Programm Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein wird vor Ort sein, da Überlingen mitten im Programmgebiet verortet ist.

Der Jahresbericht 2019 zum Programmfortschritt wurde veröffentlicht. Sie erhalten einen spannenden Einblick in das Programm Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein und einen Überblick über die vielfältigen grenzüberschreitenden Projekte in der Region um den Bodensee.

Pflege, insbesondere Altenpflege, ist bereits aktuell eine der größten Herausforderungen in unserer Gesellschaft: der Pflegekräftemangel ist in aller Munde. Die Bedeutung und Tragweite der Altenpflege wird aufgrund der demografischen und gesundheitlichen Entwicklung jedoch weiter zunehmen, schnelle Lösungen sind nicht in Sicht. Hier setzt das Interreg V-Projekt Pflegeunterstützungsroboter (PUR) an.

Die deutsche Umweltministerin Svenja Schulze zeichnete kürzlich in Berlin die deutsch-schweizerische Hochrheinkommission, eine Einrichtung zur Intensivierung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit am Hochrhein, aus. Im Finale des Bundeswettbewerbs „Ausgezeichnet! Vorbildliche Bürgerbeteiligung“ konnte sich die Hochrheinkommission gegen Großstädte wie Hamburg und Köln durchsetzen. Die Stärkung des europäischen Zusammenhalts und der guten Nachbarschaft, der offene Dialog und das aktive Zuhören der Politik waren die wesentlichen Punkte für die Prämierung in der Kategorie „Von der Verwaltung vorangetrieben“.

Am Samstag, den 1. Februar 2020 trafen sich über fünfzig Blühbotschafterinnen und Blühbotschafter, die im Rahmen des grenzüberschreitenden Interreg V- Projekts „Bürger-Bienen-Biodiversität: Engagement mit Mehrwert“ ausgebildet wurden. Der Kongress diente dem Austausch dieser Blühbotschafter*innen aus dem Allgäu, Vorarlberg und dem westlichen Bodenseeraum untereinander, vermittelte praktisches Know-How und versuchte Inspiration und Ideengeber zu sein für die ehrenamtlich aktiven Blühbotschafter*innen.

Sollen Lehrpersonen im Kindergarten Standardsprache oder Dialekt sprechen? Mit dieser Frage hat sich ein internationales Forschungsteam beschäftigt. Die Ergebnisse wurden am 23. November 2019 an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen an der Fachtagung SpriKiDS diskutiert.

Der Klimawandel ist da – wie kann oder muss die Raumplanung handeln? Was sind ihre Erfordernisse und Instrumente? Diese Fragen wurden am 21. Januar 2020 in Konstanz bei der Auftaktveranstaltung des grenzüberschreitendenn Interreg-Projektes „Klimaanpassung DACH +“ diskutiert.

Rund 150 Diagnostik-Experten aus Industrie, Kliniken und Forschung kamen auf Einladung des internationalen Gesundheitsnetzwerks BioLAGO in Konstanz zusammen. Auf der zweitägigen „Diagnostics-4-Future“-Konferenz wurden Herausforderungen sowie neue Forschungsergebnisse, Verfahren und Produkte in der Diagnostik diskutiert. So stellte IBM Research neue Diagnostikgeräte vor, die Zuhause per Smartphone gesteuert werden können.

Die 40. Regierungschefkonferenz der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK) tagte am 13. Dezember 2019 in Frauenfeld und richtete einen gemeinsamen Appell an Entscheidungsträger auf nationaler und europäischer Ebene. Weiter beschlossen die Regierungschefs eine längerfristige Finanzierung der IBK bis 2027. Die Thurgauer Regierungsrätin Carmen Haag übergab symbolisch das Steuerrad der IBK an den Vorarlberger Landeshauptmann Markus Wallner.

Neue grenzüberschreitende Vorhaben können in der Vierländerregion starten. Am 2./3. Dezember 2019 in Schaffhausen entschied das international besetzte Gremium des Interreg Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein Programms über neue Projektanträge.

Wir beantworten für Sie häufig gestellte Fragen rund um die Eingabe, Nutzung und Funktionsweise unseres elektronischen Monitoringsystems.

Mit dem grenzüberschreitenden Interreg Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein Programm können auch kleine Projekte mit grenzüberschreitenden Mehrwert gefördert werden. Gerne stellen wir Ihnen unsere Kleinprojekte vor!

Der Interreg-Tag diente als interaktive Austauschplattform für Rück-, Ein- und Ausblicke zu den grenzüberschreitenden, transnationalen und interregionalen Interreg-Programmen. Im Mittelpunkt standen die Möglichkeiten und Wirkungen der Programme und Projekte sowie die Frage, was es in der neuen Förderperiode (2021-2027) für eine gelingende grenzübergreifende Zusammenarbeit braucht.

Ein weiterer wichtiger Schritt für das Projekt Ausbau und Elektrifizierung der Hochrheinbahn: Am 30. September 2019 vereinbarten das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, der Kanton Basel-Stadt, die beiden Landkreise Waldshut und Lörrach sowie die Deutsche Bahn weitere Modernisierungsmaßnahmen im Rahmen des Ausbaus und der Elektrifizierung der Bahnstrecke zwischen Basel und Erzingen. Mit der offiziellen Vertragsunterzeichnung im Schlössle Laufenburg wurden die DB-Unternehmen beauftragt, die weiteren Planungsleistungen des Streckenausbaus in Angriff zu nehmen.